Alex Schmirl: Es läuft nicht so wie erwartet

Diesmal lief es für Alexander Schmirl nicht wie erhofft. - Foto: ÖSV
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SCHÜTZENSPORT. Mit dem KK-Gewehr-Liegend- Match ging für ÖSB-Team der vorletzte Bewerb im Olympic Shooting Centre Deodoro über die Bühne.


Mit dem Kleinkalibergewehr-Liegendmatch der Männer ging für das ÖSB-Team der vierte und vorletzte Bewerb im Olympic Shooting Centre Deodoro über die Bühne. Nach den guten Ergebnissen der vergangenen Tage erzielte Thomas Mathis als 17. das beste Resultat aus österreichischer Sicht. Alexander Schmirl wurde 24.

Nach den ersten beiden Serien mit 103,3 und 102,9 Ringen platzierte sich Thomas Mathis jeweils um den 30. Zwischenrang. Eine gute dritte (104,5 Ringe) und zwei ebensolche letzte Serien (104,2 und 104,3 Ringe) ließen den Vorarlberger bei seinem ersten Olympia-Start in der Rangliste allerdings auf den 17. Platz nach oben klettern. Mit 622,4 Ringen fehlten dem 26-Jährigen 2,4 Ringe auf den Einzug in das Finale der besten Acht.

Der Rabensteiner Alexander Schmirl belegte mit gesamt 621,4 Ringen den 24. Platz von 47 Schützen in diesem olympischen Liegendmatch. Einem guten Start mit zwei 103er-Serien ließ der Niederösterreicher eine 104,5 und eine hervorragende 106,0 folgen. Zwei Neuner zu Beginn der fünften Serie ließen ihn dann allerdings etwas zurückrutschen (101,3 Ringe). Der 26-Jährige beendete seine letzte Serie mit 103,0 Ringen. „Ich habe heute mit zwei guten Serien gestartet und dann noch zwei super Serien nachgelegt, womit ich sehr zufrieden bin. Dann hatte ich zu Beginn der fünften Serie zwei Neuner, die ich mir nicht erklären konnte, woraufhin ich kurz rausgegangen bin. Zum Schluss habe ich noch einmal alles versucht, es war dann aber leider nicht mehr drinnen. Für das Dreistellungsmatch am Sonntag fühle ich mich fit und freue mich darauf.“

“Leistungsdichte unglaublich hoch”

ÖSB-Trainer Wolfram Waibel war nicht ganz zufrieden: „Der 17. und 24. Platz sind nicht das, was wir uns vorgenommen hatten. Allerdings muss man sagen, dass Liegend der undankbarste Bewerb ist, da die Leistungsdichte hier unglaublich hoch ist. Das sieht man an Mc Phail (19.) und Grimmel (23.), die heuer fast unschlagbar schienen und diesmal auch weit abgeschlagen sind. Wir sind im Liegend als Team – da zähle ich auch u.a. Gernot Rumpler und Stefan Raser mit dazu – zwar gut, aber noch nicht top und daran müssen wir in den kommenden Jahren arbeiten.“

Als Führender nach dem Grunddurchgang ging Sergey Kamenskiy (RUS) hervor, der allerdings mit 629,0 Ringen auch weit von seinem eigenen Weltrekord von 633,0 Ringen entfernt war.

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