Altach kommt – die nächste schwere SKN-Hürde

Für Michael Ambichl ist Altach eine ganz harte Nuss für den SKN. - Foto:Lackinger
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FUSSBALL. Für „Leitwolf“ Oliver Lederer gilt der Fokus beim Heimspiel am Samstag (18.30) gegen Altach nur den anstehenden 90 Minuten.

Der erste Dreier im neuen Jahr  gegen Wolfsberg hat dem Tabellenschlusslicht so richtig Auftrieb gegeben – und eben diesen will der SKN St. Pölten gleich in den nächsten Partien in weitere Punkte ummünzen und gegen den SCR Altach den nächsten Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Zumal die Vorarlberger nicht gerade ideal ins Frühjahr gestartet sind – denn in den bisherigen vier Partien gab es keinen Sieg für die Schmidt-Elf, die dabei auch nur einen Treffer erzielen konnte.

Die Tabelle interessiert Trainer Oliver Lederer derzeit nämlich so gar nicht. Und der Taschenrechner in Sachen Abstiegskampf noch viel weniger. „Aber wir wollen natürlich nach dem Sieg in Wolfsberg jetzt unbedingt nachlegen, endlich auch unseren Fans in der NV Arena einen Sieg schenken – den haben sie sich längst verdient“, brennt der Cheftrainer so richtig auf die Heimpartie gegen den SCR Altach. „Und wenn wir unsere Tugenden so auf den Platz bringen, wie zuletzt, dann sollte es auch klappen“, versprüht er Optimismus. Mit dem Auftritt seiner Schützlinge in Kärnten war er nämlich sehr zufrieden. „Da haben wir gezeigt, dass wir unter Druck als Mannschaft, als ganzes Team bestehen können – das war ein ganz großer Schritt in die richtige Richtung. Jetzt wollen wir den nächsten machen“, so Lederer.

Dabei können erneut zwei Spieler wieder mithelfen, die zuletzt verletzungsbedingt passen mussten – David Atanga hat seine Muskelverhärtung überstanden und auch Eldis Bajrami ist nach seinen Leistenproblemen wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. „Das lässt mir natürlich einige Optionen mehr offen“, freut sich der Leitwolf, der allerdings weiter auf die Langzeitverletzten Babacar Diallo, David Stec, Max Entrup, Devante Parker, Manuel Martic und Danijel Petrovic verzichten muss.

Mit Altach kommt allerdings eine Mannschaft in die NV Arena, die nicht unbedingt zu den Lieblingsgegnern der Wölfe gehört. In der Bundesliga gab’s noch keinen einzigen Heimsieg gegen die Vorarlberger. Der letzte liegt schon fast sechs Jahre zurück – im Oktober 2012 gab’s am Voithplatz einen 3:2-Erfolg. Damals mit dabei Michael Ambichl, dem Statistiken aber letztendlich egal sind: „Diesmal zählt nur ein Sieg – da gibt’s keine Diskussionen.“

 

 

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