Andrea Mayr kam mit Gleitschirm zur Ehrung

Das Podest nach dem Hochfelln-Berlauf mit Siegerin Andrea Mayr. - Foto: Hochfelln-Berglauf
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LEICHTATHLETIK. Beim fünften Rennen des WMRA Worldcup, dem traditionellen Hochfellnberglauf in Bayern, konnte sich Andrea Mayr (SV Schwechat) den Tagessieg sichern.

Andrea Mayr: Sechsfache Weltmeisterin Berglauf, vierfache Europameisterin Berglauf, erfolgreichste Bergläuferin der Geschichte, Vizeeuropameisterin Duathlon, vielfache Österreichische Meisterin 10000 m, 3000m, Halbmarathon, Cross und Radsport, zweimalige Olympiateilnehmerin, siebenfache Hochfellnberglaufsiegerin,  hat beim Berglaufweltcup in Bergen (Bayern) neben dem überzeugenden Sieg auch eine Punktlandung hingelegt. Die 37-jährige Ärztin vom Krankenhaus Vöcklabruck nahm spontan das Angebot von Profi Lorenz Peer an, mittels Gleitschirm zur Siegerehrung im Kurpark zu fliegen. Peer wiederum hat eine Gleitschirmschule im Stubaital. Er war Sieger der Einzelwertung  beim Red Bull- Dolomitenmann Lienz und ist Betreuer des erfolgreichsten Bergläufers der letzten Jahre, Petro Mamo. „Die Laufstrecke noch einmal von oben zu sehen, war ein zusätzliches Erlebnis“, betonte Andrea Mayr überglücklich, die 2011 mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet wurde.

Mayr und Mamo Weltranglistenerste

Je 100 Punkte kassierten Petro Mamo (Eritrea) und Andrea Mayr (Österreich) für ihre Siege beim 43. Internationalen Hochfellnberglauf und führen die Zwischenwertung im Berglaufweltcup und somit auch die Weltrangliste deutlich an. Mamo, der aktuell weltbeste Bergläufer hat nach fünf von sechs Weltcupwertungsläufen 400 Punkte  (für vier Siege) auf dem Konto. Er steht bereits jetzt als Weltcupsieger 2016 fest. Sein Sieg beim Finale in Ljubljana würde als Streichergebnis „gewertet“ und der Schotte Andrew Douglas kann selbst mit einem Sieg in Slowenien den Vorsprung von Mamo nicht wettmachen. Bei den Frauen ist das Ergebnis noch nicht absehbar. Silvia Schweiger macht mit 225 Punkten ganz schön Druck. Sollte Andrea Mayr am Titel Weltranglistenerste 2016 ernsthaft interessiert sein, dann müsste sie beim Finale starten. Andernfalls würde Schwaiger bei einem durchaus möglichen Sieg 125 Punkte gutgeschrieben und die Spitzenläuferin der Slowakei könnte Mayr noch abfangen.

Ergebnisse:
Männer: 1, Petro Mamo, 400; Andrew Douglas 185; 3. Francis Wangari 150; 4. Jan  Janu, 140; 5. Isaac Kosgei 130;
Frauen: 1. Andrea Mayr 325; Silvia Schwaiger 225; 3. Christel Dewalle 190; 4. Antonella Confortola 165; 5. Melanie Noll 155.

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