Auf letztem Drücker den Transfer-Kracher fixiert

Ein neuer Star bei den SKN St. Pölten Frauen: Die Brasilianerin Rafinha“ Rafaela de Miranda Travalao. - Foto: SKN
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FUSSBALL. Brasilianische Teamspielerin Rafaela de Miranda Travalao wechselte von Sao Paulo zum österreichischen Frauenmeister SKN St. Pölten Frauen.

Passend zum bevorstehenden Spiel gegen den FC Bayern in Spillern hat auch der SKN seinen Rafinha. Allerdings ist sie im Falle des österreichischen Meisters und Cupsiegers weiblich und hört auf den Namen Rafaela de Miranda Travalao. Der Transfer der Brasilianerin wurde erst kurz vor der Deadline bekannt gegeben. Mit Claudia Wasser kommt eine Spielerin mit Champions League-Erfahrung zum SKN, Laura Krumböck und Isabella Kresche sind zwei aktuelle U19-Nationalteamspielerinnen, die nach St. Pölten wechseln. Dorthin möchte auch Sara Rankovic, die ab September das Nationale Zentrum für Frauenfussball besuchen wird.

Und das sind die Neuzugänge:

„Rafinha“ Rafaela de Miranda Travalao: Der Transfer der Brasilianerin wurde erst kurz vor Ende der Übertrittszeit fixiert. Aktuell befindet sie sich noch in der Vorbereitung mit dem Nationalteam Brasiliens für die bevorstehenden Olympischen Spiele und wird daher erst im August zur Mannschaft stoßen. Die 27-jährige wechselt aus Sao Paolo nach St. Pölten und hat mit den Boston Breakers auch eine Station in der US-Profiliga in ihrem Lebenslauf stehen. Zudem stand sie im Kader Brasiliens für die FIFA Frauen-WM 2015 in Kanada und kam dabei zu vier Einsätzen. Beim SKN erwartet man sich einiges von der Offensivkraft, die nach Darlene de Souza und Erikinha Alves de Moura bereits die dritte Brasilianerin in der Geschichte des Vereins ist.

Claudia Wasser: Die Mittelfeldspielerin begann ihre Karriere in Sollenau und wechselte, nach weiteren Stationen im Süden Wiens, 2009 nach Neulengbach. Sie erspielte sich ihren Fixplatz im Kader des Wienerwald-Klubs und feierte zahlreiche Erfolge, unter anderem fünf Meistertitel und drei Pokalsiege. Dazu kommen noch mehrere Spiele in der UEFA Women´s Champions League, so stand sie bei beiden Achtelfinaleinzügen des NÖSV am Feld und war auch Teil der Mannschaft, die März 2014 sogar bis ins Viertelfinale der Women´s Champions League vorstieß. Im letzten Jahr stand sie beim SK Sturm unter Vertrag und erreichte mit den Grazerinnen Platz 2 in der Meisterschaft.

Isabella Kresche: Die Steirerin war in den letzten Jahren ein Wandervogel in Sachen Frauenfussball. In der Saison 2011/12 spielte sie bei Sturm Graz, drei Jahre später nahm sie der NÖSV Neulengbach unter Vertrag. Zuletzt hielt die Torhüterin beim DSV Leoben/LUV Graz den Kasten sauber. Aktuell besucht die Steierin in St. Pölten das Nationale Zentrum für Frauenfussball und ist derzeit mit dem U19-Nationalteam in Vorbereitung für die U19-EM in der Slowakei, wo Isabella mit Carolin Grössinger um das Stammleiberl im Team rittert.

Laura Krumböck: Die U19-Nationalteamspielerin ist die einzige im Kader, die bereits das Dress des SKN trug. Im Winter 2011 wechselte sie von Stammklub Würmla nach St. Pölten und durchlief beim SKN sämtliche Nachwuchsauswahlen unter Trainer Sascha Hoppi. Für die Angreiferin ist es die Rückkehr an ihre alte Wirkungsstätte, da sie bereits in der Saison 2014/15 bei den Frauen des SKN spielte, damals jedoch meist nur in der 1b. Im letzten Jahr jagte sie in Altenmarkt dem runden Leder nach.

Sara Rankovic: Die jüngste im Kader des SKN ist Sara Rankovic, die vom SC Himberg in die niederösterreichische Landeshauptstadt wechselt. Das Nachwuchstalent kommt sogar als Meisterin zum SKN, sie gewann in der abgelaufenen Saison mit der U13 des 1. SV Wr. Neudorf das Obere Play Off der JHG Südost und ist Teil des LAZ der Admira. Ab September besucht Sara das Nationale Zentrum für Frauenfussball.

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