Auftakt nach Maß beim 3. Weltcup in Markkleeberg

Die Tullnerin Viktoria Wolffhardt startet als einzige Österreicherin in zwei Disziplinen . - Foto: Slalomevent Kanupark
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WILDWASSERKANU. Beim Weltcup in Markkleeberg schafften sechs der neun österreichische Boote den Aufstieg ins Halbfinale.

Nach den beiden Weltcupbewerben in Prag und Augsburg geht dieses Wochenende der dritte von insgesamt fünf Weltcups in Markkleeberg über die Bühne. Heute, Freitag, standen die Vorläufe auf dem Programm. Sechs der insgesamt neun österreichischen Boote gelang der Aufstieg ins Halbfinale.

Den Auftakt am heutigen ersten Wettkampftag machten traditionsgemäß die Damen im Canadier-Einer (C1). Der Niederösterreicherin Viktoria Wolffhardt, die als einzige Österreicherin in zwei Disziplinen startet, gelang zwar kein fehlerfreier Lauf, dennoch reichte ihre Leistung für Platz acht und für den sicheren Einzug ins Semifinale der besten 30. Auch die EM-Bronzemedaillengewinnerin aus Kärnten, Nadine Weratschnig, kassierte in ihrem Lauf zwei Strafsekunden, musste aber mit Platz 14 ebenfalls nicht um den Aufstieg ins morgige Semifinale bangen.

Die beste Leistung bei den K1-Herren erbrachte der Olympiastarter von Rio, Mario Leitner. Mit einem fehlerfreien Lauf landete er mit +4,15 Sekunden Rückstand auf Rang 19 und qualifizierte sich direkt für das Semifinale am Samstag. Der junge Kärntner Felix Oschmautz berührte im ersten Vorlauf zweimal eine Torstange. Die daraus resultierenden vier Strafsekunden verhinderten den direkten Einzug ins Semifinale. Auch der für Österreich startende Südtiroler Matthias Weger musste aufgrund eines Torfehlers und 50 Strafsekunden in den zweiten Vorlauf, in dem nur mehr die besten 10 weiterkommen. Während Weger auch im zweiten Lauf des Tages keine gute Fahrt erwischte und vorzeitig ausschied, behielt Felix Oschmautz die Nerven und qualifizierte sich mit der drittbesten Laufzeit als zweiter Österreicher für das morgige Halbfinale.

Spannend verliefen die Vorläufe der K1-Damen. Im dicht gedrängten Spitzenfeld platzierte sich Corinna Kuhnle nach einem sehr guten Lauf mit +0,74 Sekunden Rückstand auf Rang 4. Viktoria Wolffhardt kostete ein schwerer Fehler vor Tor 10 wertvolle Zeit, sie schaffte aber dennoch mit dem 19. Platz den Sprung unter die besten 20. Die beiden Niederösterreicherinnen sicherten sich mit ihren Leistungen ebenfalls einen direkten Startplatz im Semifinale am Sonntag.

Pech hingegen hatte Antonia Oschmautz. Als 21. im ersten Vorlauf fehlte ihr nur ein Platz für den Aufstieg. Ebenso wie Nina Weratschnig gelang ihr aber im zweiten Lauf keine Top-10 Platzierung, um den Sprung ins Semifinale doch noch zu schaffen.

Weiteres Programm:
Samstag, 1. Juli 2017
10:05 – 11:05 C1W Semifinale (30 Boote; 2’ Intervall)
11:10 – 12:30 K1M Semifinale (40 Boote; 2’ Intervall)
14:03 – 14:28 C1W Finale (10 Boote; 2.5’ Intervall)
14:33 – 14:58 K1M Finale (10 Boote; 2.5’ Intervall)
Sonntag, 2. Juli 2017
10:25 – 11:25 K1W Semifinale (30 Boote; 2’ Intervall)
13:33 – 13:58 K1W Finale (10 Boote; 2.5’ Intervall)

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