Beate Schrott läuft ins EM-Semifinale

Starker EM-Auftakt von Beate Schrott. - Foto: FIVB
Share Button

LEICHTATHLETIK. Beate Schrott startete bei der EM im Berliner Olympiastadion als Viertschnellste ins Semifinale.

Dritter Tag bei den 24. Leichtathletik Europameisterschaften im Berliner Olympiastadion. Beate Schrott startete im 100m Hürden Vorlauf, Markus Fuchs war über die 200m im Einsatz. Zehnkämpfer Dominik Distelberger absolvierte am Vormittag die 110m Hürden und den Diskuswurf.

Im Vorlauf gelang der 30-jährigen Niederösterreicherin Beate Schrott (Union St. Pölten), vor den Augen ihres Freundes Christian Taylor, ein Traumlauf. Nach gutem Start setzte sich Beate gleich auf Rang zwei des Laufes und beendete das Rennen in sehr guten 13,06s und klarer Saisonbestzeit. Insgesamt war dies die viertschnellste Zeit aller Vorläufe. Schneller war sie zuletzt im Jahr 2015. Morgen um 19:25 Uhr kommen im Semifinale 13 Läuferinnen, unter ihnen Stephanie Bendrat (Union Salzburg Leichtathletik), dazu, die um den Finaleinzug kämpfen werden. 

„Ich kann‘s gar nicht glauben. Ich habe echt so eine Freude mit dem Lauf und mit der Zeit. Es sind die Europameisterschaften, auch wenn man sich sagt, es ist ein anderes Rennen, es ist einfach so nervenaufreibend. Es kommt dann immer auf den Lauf an, ob man es genießen kann und jetzt kann ich es voll genießen, denn ich habe mein Ziel, das Semifinale, erreicht. Jetzt kann ich mich auf morgen freuen und ich denke das Lächeln geht bis morgen auch nicht mehr weg. Das Aufwärmen hat sich schon wirklich gut angefühlt und die kleinen Schmerzen vom Vorfeld waren auch weg. Ich war in den letzten Wettkämpfen schon sehr stabil und heute kam mir ein Lauf aus“ , strahlte die St. Pöltnerin.

Platz 16 für Distelberger nach sieben Disziplinen

Auch ein Fehlstart eines Mitstreiters im ersten 110m Hürden Vorlauf brachte Dominik Distelberger (UVB Purgstall) nicht aus der Ruhe. Der 28-jährige Niederösterreicher gewann nach einem leichten Strauchler an der erste Hürde den ersten Vorlauf in Saisonbestleistung mit 14,61 Sekunden. Nach einem ungültigen Versuch im Diskuswurf gelang ihm eine solide Leistung. Nach 42,16m steigerte er sich auf gute 43,66m und damit seine zweitbeste Diskusweite in einem Mehrkampf. Der Stabhochsprung begann fehlerfrei bei 4,60m. Die 4,70m ließ Dominik aus und über 4,80m folgten leider drei ungültige Versuche. Nach acht Bewerben liegt der Niederösterreichr mit 6362 Punkten auf Rang 14. “Der Start war mit den 14,61s und 3/10s unter meiner Saisonsbestleistung. Diskus war eigentlich sehr gut mit 43,66m, damit bin ich sehr zufrieden. Beim Stabhoch wollten wir natürlich Sprünge sparen und sind erst bei 4,60m eingestiegen. Dadurch, dass meine Achillessehne nicht mehr ganz mitspielt, war der Anlauf schon recht unrhythmisch. Mein Anlauf war auch deutlich kürzer und die Tiefe hat nicht mehr gepasst. Ich werde jetzt mal zum Physio gehen und auskühlen und nach Pause sehen, wie es der Sehne geht.“

Vorlaufaus über 200m für Markus Fuchs

Im vierten 200m Vorlauf war der 22-jährige Niederösterreicher Markus Fuchs (ULC – Riverside Mödling), nach seinem 100m Lauf am Montag, heute zum zweiten Mal im EM-Einsatz. In der Kurve bis rund 100m lag er gut im Rennen und konnte sich in den ersten Positionen behaupten. Auf der Zielgeraden und vor allem auf den letzten 50 Metern musste er doch mehrere Athleten ziehen lassen und belegte in 21,29s Rang sieben. Für den Aufstieg in das Semifinale hätte Markus  20,77s und somit eine neue Bestleistung benötigt. Unter allen Qualifikanten belegte er Rang 25. 10 Läufer waren direkt für das Semifinale gesetzt.
„Ja, sicher erhofft man sich mehr. Im Vergleich zum 100m Lauf vor zwei Tagen habe ich mich schon gesteigert. Ich bin in Topform, schade dass ich das hier nicht zeigen konnte bei der EM. Bei den großen Rennen ist einfach die Unsicherheit noch etwas da. Die Kurve war definitv das Beste heute am Rennen, dort habe ich gut auf die Frequenz geachtet. Das ist mir gut gelungen. Bis 160m war ich noch gut dabei, aber dann habe ich vielleicht ein bisschen zu früh zu denken begonnen und dann sieht man eh, wie schnell es gehen kan

Kommentar hinterlassen zu "Beate Schrott läuft ins EM-Semifinale"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*