Benni Karl: Goldträume um vier Jahre verschoben

Diesmal gab es für den Wilhelmsburger Snowboarder Benjamin Karl bei den Olympischen Spielen den fünften Rang. - Foto: Snowboard
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SNOWBOARD. Bei den Winterspielen von Pyeongchang (Korea) belegte der Wilhelmsburger Benjamin Karl den fünften Platz.

Der vierfache Snowboard-Weltmeister Benjamin Karl, der seit 2009 bei jedem Großereignis Medaillen geholt hat, muss nach Silber in Vancouver und Bronze in Sotschi als bester Österreicher in Korea mit Rang fünf zufrieden sein. Olympiasieger wurde Nevin Galmarini (SUI). Die Österreicher Alexander Payer, Sebastian Kieslinger und Andreas Prommegger landeten auf den Plätzen neun, 11 und 12.

Karl denkt schon an Peking 2022

Der 32-Jährige Wilhelmsburger will auch 2022 in Peking noch dabei sein. „Da bin ich dann gleich alt wie Andi Prommegger“, betonte Karl. „Wir geben als junge Sportler sehr viel auf. Ich habe kaum Freunde aus der Jugendzeit. Es wäre also leichtfertig aufzuhören, nur weil Leute sagen, du bist eh schon so lange dabei.“ Und da gibt es noch Jasey Jay Anderson, seinen Bezwinger von Vancouver. Der Kanadier ist 42 und als Einziger seit der olympischen Snowboard-Premiere 1998 in Nagano noch immer dabei. Trotzdem gewann Anderson das letzte Rennen vor Olympia. Karl lachend: „Also ist für mich sogar die Spange bis 2026 noch offen. Weiter geht es für Benjamin Karl  im Weltcup (zurzeit auf Rang sechs) am 3. März in der Türkei.

Ester Ledecka (CZE) sicherte sich bei den Winterspielen von Pyeongchang eine Woche nach ihrem Überraschungscoup im Super-G mit dem Sieg im Parallelriesentorlauf der Snowboarder einen prominenten Platz in den olympischen Geschichtsbüchern. Daniela Ulbrich (7.), Ina Meschik (8.) und Julia Durmovits (12.) waren die besten Österreicherinnen.

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