Blech-Pech für Eibeck zum WM-Auftakt

Wolfgang Eibeck verfehlt knapp WM-Bronze. - Foto RIH Tulln
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VERSEHRTENSPORT. Wolfgang Eibeck verpasste bei der Para-Cycling-Weltmeisterschaft in Nottwil (SUI)   hauchdünn eine Medaille.


Mit einer Topleistung, aber auch großem Pech startete Österreichs Para-Radsport-Team in die Weltmeisterschaft in Nottwil. Wolfgang Eibeck, der als erster Projekt-Rio-Athlet zum Einsatz kam, zeigte am Donnerstagnachmittag im Schweizer Kanton Luzern eine beherztes Rennen und bewältigt die 31 Kilometer lange Strecke im Einzelzeitfahren der Klasse MC5 in 46:31,96 Minuten.

Der 42-Jährige, der bei sechs Paralympischen Spielen sieben Medaillen gewann, darunter Gold in Atlanta 1996 sowie in Athen acht Jahre später, landet damit auf dem äußerst undankbaren vierten Platz. „Ich hatte ein gutes Gefühl während dem Rennen und kann mir nicht viel vorwerfen. Die verlorene Sekunde zu suchen ist nicht zielführend. Jetzt heißt es weiter arbeiten und voll auf die Paralympics in Rio fokussieren“, so der Athlet des Niederösterreichischen Versehrtensportverbandes.

Am Ende fehlen dem Hobby-DJ lediglich 1,05 Sekunden auf Edelmetall. Der Italiener Andrea Tarlao bewältigt die Strecke in 46:30,91 Minuten – das reichte für Bronze. Eine Klasse für sich war der Ukrainer Yehor Dementyev, der in 45:25,45 Minuten vor dem Australier Alistair Donohoe (45:51,90 Minuten) triumphierte.

Patrick Hagenaars, der zweite Österreicher im Bewerb, landete auf dem achten Rang.

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