Böse SKN-Schlappe im ÖFB-Cup in Klagenfurt

Erzielte das Ehrentor für den SKN: Neuzugang Roope Riski. - Foto: SKN
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FUSSBALL. Die 1:2-Niederlage gegen Austria Klagenfurt im ÖFB-Cup muss für den SKN  St. Pölten Warnung genug sein.

 SK Austria Klagenfurt – SKN St. Pölten 2:1 (2:0). – SKN: Riegler; Stec, Huber, Diallo, Mehmedovic; Martic, Ambichl (60. Doumbouya); Schütz, Thürauer, Luxbacher (60. Grabovac); Riski. – Tore: 1:0 Jaritz (13.), 2:0 Jaritz (38.), 2:1 Riski (91.). – Tore: 1:0 Jaritz (13.), 2:0 Jaritz (38.), 2:1 Riski (91.). – Nach dem peinlichen Ausrutscher in der ersten Runde müssen bei den Verantwortlichen des SKN die Alarmglocken läuten. Wie es scheint, ist der derzeitige Kader nicht bundesligatauglich – zumindest wenn es nach der Leistung in den ersten 45 Minuten in Klagenfurt geht. Einzig die finnische Neuerwerbung Roope Riski zeigte, wofür er verpflichtet wurde: Im zweiten Spiel erzielte er sein zweites Tor.

Die Niederösterreicher fanden zu Beginn überhaupt nicht ins Spiel: Durch viele Ungenauigkeiten im Spielaufbau machten sich die Wölfe das Leben selbst schwer und bekamen nach 13 Minuten die Rechnung präsentiert. Zu diesem Zeitpunkt kamen die Hausherren nämlich zum ersten Mal gefährlich vor das Tor von Goalie Christoph Riegler… und schon klingelte es. Nach einer scharfen Hereingabe von rechts stand der 19-jährige  Florian Jaritz in goldrichtig und besorgte die Führung für die Kärntner (13.).

Vor dem Pausenpfiff kam der SKN zu einer Doppelhance: Babacar Diallo per Kopf (25.) und Daniel Luxbacher mit einem Schuss aus spitzem Winkel (27.) gelangen allerdings nicht das ersehnte 1:1. Und so schlug es kurz vor der Pause erneut bei Christopph Riegler ein: Nach einer Freistoßvariante ließen sich die SKN-Abwehr überraschen, Jaritz kam erneut frei zum Abschluss und besorgte mit eine Kracher unter die Latte die Zwei-Tore-Führung für die Hausherren (38.). Und da ein Treffer von Riski aufgrund einer Abseitsstellung die Anerkennung verwehrt wurde (40.), ging es mit diesem Resultat auch in die Pause.

Leistungssteigerung viel zu wenig

Nach der Pausenansprache durch Trainer Fallmann zeigten sich die Wölfe allerdings verbessert und wollten so schnell wie möglich zurück in die Partie finden. Die erste Gelegenheit dazu bot sich dem aufgerückten Daniel Schütz, der nach einer schönen Kombination allerdings aus aussichtsreicher Position das Tor nicht traf (47.). In weiterer Folge brachten auch die Versuche von Lukas Thürauer (50.) und Roope Riski (64.) nicht Zählbares ein, ehe die stärkste Phase der Bundesligaelf anbrach.

Erst scheiterte Diallo nach einer Grabovac-Ecke per Kopf am Lattenkreuz (68.), danach wurde ein Riski-Schuss in letzter Sekunde geblockt (69.). Kurz darauf strich erneut ein Thürauer-Versuch knapp am langen Eck vorbei (76.), während ein Kopfball von Doumbouya aus aussichtsreicher Position nur Zentimeter über die Latte strich (79.).

Und das Glück war den Wölfen auch in weiterer Folge nicht hold – bei einem Kracher von Thürauer rettete abermals Aluminium in Form der Innenstange die klare Kärntner Führung (81.), danach wurde ein Querpass auf den einschussbereiten Riski in letzter Sekunde geklärt (86.).

Der Finne stand auch in den letzten Minuten im Mittelpunkt: Bei einem Konter konnte der Neuzugang eine Hereingabe von Grabovac auf kurzer Distanz nicht im Tor unterbringen (88.), ehe er in der Nachspielzeit doch noch sein Tor erzielte. Nach einem idealen Lochpass überspielte er den Schlussmann der Kärntner und schob denBall zum 1:2 ein (91.).

Allein reichen sollte dieser Treffer nicht mehr… denn die letzte Chance vergab in der 94. Minute noch Doumbouya und somit war das Erstrundenaus der Wölfe im diesjährigen Cupbewerb besiegelt.

Das Team muss sich zum Meisterschaftsauftakt am kommenden Sonntag enorm steigern: Da kommt Sturm Grau in die NV Arena.

 

 

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1 Kommentar zu "Böse SKN-Schlappe im ÖFB-Cup in Klagenfurt"

  1. SKN spielt auswärts in Graz am Sonntag

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