Bogenschießen: Bronze bei WM knapp verfehlt

Die Konzentrationsfähigkeit von Andreas Gstöttner ist das große Plus beim Bogenschießen. - Foto. zVg
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BOGENSCHIESSEN. Bei der Feld-WM in Dublin, wo die Parcours im Gelände angelegt werden, “überstand” Andreas Gstöttner die Qualifikationsrunden.

Mit einem zwölften Rang konnte sich Gstöttner damit für die Elimination der besten 16 qualifizieren. Danach ging es mit zwei Eliminationsrunden weiter. Die Erste beendete der österreichische Meister auf  Rang sieben. In der Zweiten, wo es um den Einzug ins Semifinale ging, startete der St. Christophener zwar gut, doch beendet er diese wieder auf Rang sieben und blieb somit auch am Ende der WM-Wertung auf dem gleichen Rang.

“Ich wollte einfach zu viel. Doch da ich in dieser Feld-Disziplin heuer erst zum zweiten mal antrat, kann ich wirklich sehr zufrieden sein”, so der Niederösterreicher. “Die Konkurrenz war äußerst stark,  da viele Schützen Outdoor schießen auch Feld bestreiten.”

Bronzemedaille hauchdünn verfehlt

Im Team – das besteht im Feld-Bewerb jeweils aus einem Blankbogenschützen, Compoundschützen und einem Recurveschützen – haben sich die Junioren Andreas Gstöttner (Recurve), Thomas Weber (Blank) und Nico Wiener (Compound) mit ihren herausragenden Leistungen fürs Semifinale qualifiziert.  Mit einem 109:105 gegen die Favoriten aus England stand dem Einzug ins Semifinale nichts im Weg. Nach einem verpatzten ersten Set gegen die USA konnte das österreichische Team leider den Rückstand nicht mehr wettmachen und musste sich mit dem “kleinen Finale” zufrieden geben.  Das Bronzefinale  gegen die Italiener war sehr ausgeglichen und enorm spannend.  Andreas, Thomas und Nico mussten sich im vierten und letzten Set um zwei Ringe geschlagen geben und belegten den undankbaren vierten Platz. Die Outdoor-Saison ist nun zu Ende und es geht in der Halle weiter.

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