Bullen zeigten Grenzen des SKN schonungslos auf

Christoph Riegler: SKN-Keeper ist oft auf sich alleine gestellt. - Foto: Lackinger
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FUSSBALL. Im letzten Spiel des Jahres mussten sich die Wölfe dem FC  Salzburg mit 1:5 geschlagen geben.

FC Red Bull Salzburg – SKN St. Pölten 5:1 (5:0). – Salzburg: Stankovic; Todorovic, Onguene, Pogracic, Ulmer; Schlager, Samassekou (57. Szoboszlai), Junuzovic; Gulbrandsen (73. Mwepu), Prevljak, Daka (62. Dabbur. – SKN: Riegler; Luan, Ambichl (73. Vucenovic), Drescher; Meisl, Mislov (89. Luxbacher), Ljubicic, Bajrami; Fountas, Gartler (73. Ouedraogo), Pak. – Tore: 1:0 Prevljak (3.), 2:0 Prevljak (9.), 3:0 Prevljak (24.), 4:0 Junuzovic (30.), 5:0 Prevljak (42.), 5:1 Ouedraogo (81.). – Man wird ja noch träumen dürfen: Im insgesamt zehnten Anlauf wollten die St. Pöltner Wölfe zum Jahresabschluss im Gastspiel bei Red Bull Salzburg endlich einmal gegen die Bullen anschreiben. Die Anfangsphase verlief dann allerdings gar nicht nach dem Geschmack der Niederösterreicher. Zwar sorgte Fountas für den ersten Torschuss (2.), im Gegenzug fing sich er St. Pöltner Außenseiter bereits den ersten Gegentreffer ein. Nach einem Freistoß nutzte Prevljak die entstandene Verwirrung im Strafraum zur frühen Führung für den Tabellenführer (3.).

Nur kurz darauf schlug der ungeschlagene Tabellenführer neuerlich zu: Nach einem schnellen Angriff über rechts fand eine Flanke von Todorovic abermals Prevljak, der per Kopf auf 2:0 stellte (9.). In weiterer Folge fanden die Wölfe etwas besser in die Partie, ohne wirklich gefährlich zu werden…

Auf der Gegenseite sorgten Junuzovic, der an Riegler scheiterte (14.) und ein Weitschuss von Schlager (22.) weiter für Gefahr. Kurz darauf mussten die Gäste aber den nächsten Gegentreffer hinnehmen, als erneut Prevljak in der 24. Minute per Kopf zur Stelle war. Die endgültige Entscheidung folgte dann nach einer halben Stunde: Junuzovic zirkelte einen Freistoß aus 25 Metern unhaltbar für Riegler zum 4:0 ins Netz (30.). Doch es kam noch schlimmer. Kurz vor der Pause traf Prevljak sogar zum 5:0. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause.

Ehrentreffer knapp vor dem Schlusspfiff

Nach dem Seitenwechsel flachte das Geschehen auf dem Feld zusehens ab – die Hausherren verwalteten ihren komfortablen Vorsprung, während unsere Wölfe weiter kein Rezept fand, um das Tor der Salzburger zu gefährden. Einzig Fountas tauchte einmal vor Stankovic auf, schoss aber am langen Eck vorbei (62.). Kurz vor dem Ende reichte es dann allerdings doch noch zum Ehrentreffer: Nach einem weiten Ball von Ljubicic nahm der eingewechselte Ouedraogo den Ball aus vollem Lauf per Volley und vollendete ins linke Kreuzeck (81.). Es sollte der Schlusspunkt in dieser Partie sein.

Das letzte Spiel des Jahres wurde zwar mit 1:5 verloren, die Kühbauer-Elf dürfen aber dennoch auf einen sehr erfolgreichen Herbst mit insgesamt 29 Punkten zurückblicken, den man auf deinem nicht erwarteten dritten Tabellenrang abschließt.

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