Das Halbfinale ist vorerst das Ziel von Neulengbach

Neulengbach-Trainer Mario Graf. - Foto: SVN
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FUSSBALL. Der Startschuss ins österreichische Frauen-Fußball-Frühjahr erfolgt mit dem Viertelfinale im ÖFB Ladies Cup.

Titelverteidiger SKN St. Pölten hat das potenziell leichteste Los aller Bundesligisten gezogen. Für die „Wölfinnen“, angeführt von ÖFB-Teamspielerin Jasmin Eder, dürfte Landesliga-Vertreter Wiener Sport-Club zumindest auf dem Papier kein Stolperstein sein. „Wir freuen uns, dass es endlich wieder los geht und wollen in die nächste Runde“, so Eder. ÖFB-Teamspielerin Viktoria Pinther fällt mit Kopfverletzung aus. Unterschätzen werde man den Gegner keinesfalls, betont die SKN-Kapitänin. Für die Wienerinnen ist der Einzug ins Viertelfinale bereits der größte Erfolg der Klubgeschichte. Trainer Patrick Kasuba zu den Chancen: „Gegen viele Teams hätten wir uns Chancen ausgerechnet, gegen den SKN muss man realistisch bleiben, denn sie haben von allen Vereinen sicher die professionellsten Bedingungen. Für uns geht es darum, uns gut zu verkaufen.“

Beim Salzburger Bundesligisten FC Bergheim gab es während der Winterpause einen Trainerwechsel. Josef Bauer, der mit den Blau-Weißen im Sommer 2016 den Aufstieg schaffte, legte seine Tätigkeit nieder. Mit Ex-Bundesliga-Spieler Helmut Hauptmann hat der Klub einen passenden Nachfolger gefunden. Der Neue zeigt sich mit der Vorbereitung zufrieden und hofft am Sonntag gegen SK Sturm Graz auf einen erfolgreichen Einstand. „Wir sind auf dem Papier Außenseiter, sind aber topmotiviert und wollen unsere Chancen nutzen“, so der 53-Jährige. Mit Michaela Fischer, Julia Kastner und Theresa Schwab fehlen wichtige Stützen. Auf Seiten der Steirerinnen, die sich das Erreichen des Cup-Finals zum Ziel gesetzt haben, wird Nationalteamspielerin Katharina Naschenweng nach einer Kopfverletzung noch geschont. „Wir wollen dominant auftreten, Druck ausüben und sind auch auf einen tiefstehenden Gegner vorbereitet“, so Sturm-Trainer Christian Lang.

Neulengbach muss nach Kleinmünchen

Lisa Kolb, Viktoria Strasser, Claudia Wenger, Andrea Gurtner, Nina Wasserbauer, Vanessa Hartl, Johanna Hauhart – die Liste der Ausfälle auf Seiten von Union Kleinmünchen ist lang. Vor dem Cup-Viertelfinal-Hit des Bundesligisten gegen Ex-Serien-Cupsieger SV mantlik kainz Neulengbach am Sonntag fehlt dem Trainerduo Martin Hofer/Gerald Reindl im Grund die halbe Mannschaft krankheits- oder verletzungsbedingt. „Leider, wir waren gut drauf, hatten ein erfolgreiches Trainingslager. Die Chancen stehen angesichts der Ausfälle jetzt ein wenig schlechter“, weiß Reindl. Auf Neulengbacher Seite fehlen Kerstin Seiter (Kreuzband) und Julia Hickelsberger (muskuläre Probleme). Auch Jana Scharnböck ist noch nicht fit. „Wir erwarten ein Duell auf Augenhöhe und wollen ins Halbfinale“, so Trainer Mario Graf.
 
Zweitligist Carinthians Spittal hat in den beiden Runden im Herbst die beiden Erstligisten FC Südburgenland (3:2 n.V.) und FFC Vorderland (2:1) aus dem ÖFB Ladies Cup geworfen. Zuhause gegen SKV Altenmarkt sollen nun, geht es nach Trainer Wolfgang Wilscher, aller guten Dinge drei sein: „Wenn alles passt, wir einen guten Tag erwischen, ist erneut alles möglich. Wir sind guter Dinge.“ Allerdings ist Kapitänin Katharina Knaller angeschlagen, ÖFB-Nachwuchs-Nationalspielerin Stefanie Grossgasteiger fällt krankheitsbedingt aus. Der SKV Altenmarkt ist dennoch auf der Hut. „Wir haben keinen Grund, den Gegner zu unterschätzen. Das Erreichen des Halbfinals ist eines der großen Ziele der laufenden Saison“, so Trainer Kurt Hoffer, der ohne Stefanie Schneeberger auskommen muss.
 

ÖFB Ladies Cup 2017/2018, Viertelfinale, Sonntag, 11. März :
FC Bergheim – SK Sturm Graz Damen
Carinthians Spittal – SKV Altenmarkt
SKN St. Pölten – Wiener Sport-Club
SV mantlik kainz Neulengbach – Union Kleinmünchen
Halbfinale: 21./22. April (Auslosung am 20.3.)
 

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