Der SKN St. Pölten bleibt auf der Siegerstraße

Der neue Coach Ranko Popovic bringt den SKN St. Pölten auf die Siegerstraße. - Foto: SKN
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FUSSBALL. Der SKN ist dem Ziel „Meistergruppe“ mit dem Sieg über Altach einen großen Schritt näher gekommen.

SKN St. Pölten – SCR Altach 2:1 (1:0).- SKN: Riegler – Meisl, Luan, Drescher – Ingolitsch, Mislov, Ljubicic, Bajrami (77. Luxbacher) – Fountas (77. Balic), Gartler, Ouedraogo (46. Pak). – Altach: Kobras – Lienhart (39. S. Nutz), Zech, Luckeneder, Karic – Fischer, Oum Gouet, Müller (74. Ngwat-Mahop) – Gebauer, Gubari (61. Grbic), Dobras . – Tore: 1:0 Ouedraogo (6.), 2:0 Pak (64.), 2:1 Grbic (89.). – NV Arena, 2.143 Zuseher, SR Heiss. – Die Wölfe sind ihrem großen Ziel „Meistergruppe“ einen großen Schritt näher gekommen. Die Elf um Leitwolf Ranko Popovic setzte sich gegen den SCR Altach dank einer abgeklärten Leistung in der NV Arena verdient mit 2:1 durch und festigte damit den dritten Tabellenplatz. Der Grundstein für diesen Erfolg wurde dabei bereits in der Anfangsphase gelegt.

Drei Änderungen nahm das SKN- Trainergespann im Vergleich zum letzten Auftritt bei der Wiener Austria an der Startelf vor, damit diese gegen die Vorarlberger wieder auf die Siegerstraße zurückkehren. So rückten etwa Fountas und Bajrami für Luxbacher und Haas (gesperrt) ins Aufgebot, während Ouedraogo Pak ersetzte. Ein Wechsel, der sich bereits nach wenigen Minuten auszahlen sollte. Denn der Afrikaner war bereits bei der ersten gefährlichen Situation zur Stelle: Nach einem öffnenden Pass von Mislov brachte Ingolitsch das Leder zur Mitte, wo der Ball über Umwege zu Ouedraogo kam und der erzielte mit dem Rücken zum Tor per Ferse die umjubelte Führung (6.).
In weiterer Folge hatten die Ländle-Kicker zwar mehr Ballbesitz, unser Wolfsrudel hatte das Geschehen in der Defensive allerdings ohne große Probleme im Griff, während man in der Offensive aber leider in manchen Situationen die nötige Präzision vermissen ließ. Halbherzige Versuche von Sherko (21., 36.) blieben aus diesem Grund lange Zeit die einzig nennenswerten Aktionen. Kurz vor dem Seitenwechsel wurde man dann aber doch noch einmal gefährlich – nach einem Freistoß von rechts kam Bajrami im Rückraum zum Abschluss, fand aber in Altach-Goalie Kobras seinen Meister (42.). Somit ging es mit einem 1:0 in die Kabinen.

Joker Pak sticht

Nach dem Seitenwechsel blieb Ouedraogo in der Kabine und wurde durch Pak ersetzt – ein Tausch, der sich ebenfalls bewähren sollte. Denn der Nordkoreaner stand gleich einmal im Fokus. Nach einem weiten Ball in die Spitze fand Ingolitschs Flanke der Kopf des Stürmers, der das Leder aus guter Poisiton aber neben den Kasten setzte (63.). Wenig später machte er es aber besser: Nach einem Bajrami-Freistoß aus dem Halbfeld stieg Pak in der Mitte am höchsten und versenkte den Ball mit einem wuchtigen Kopfball im linken Eck – 2:0 (64.).

Die Gäste warfen in weiterer Folge mit dem Mute der Verzweiflung alles nach vorne… und wären beinahe mit dem Anschlusstreffer belohnt worden. Nach einer schnellen Kombination durch die Mitte tauchte Mahop plötzlich völlig frei vor Riegler auf, scheiterte aber an einer Glanztat des St. Pöltner Schlussmannes (76.).

Während der letzten Viertelstunde hatten die Wölfe dann zahlreiche Gelegenheiten, um das Spiel endgültig auf Eis zu legen – Balic (84.), Luxbacher (86.) und Gartler (78.) ließen diese aber jeweils ungenutzt. Und so wurde es in den letzten Minuten nochmals spannend: Einen Freistoß von Grbic fälschte Drescher unhaltbar für Goalie Riegler ab, sodass die Vorarlberger nochmals auf 1:2 herankamen (89.). Es sollte allerdings das letzte Highlight in dieser Partie bleiben – unser Rudel setzte sich somit letztendlich knapp, aber hochverdient mit 2:1 durch und festigte mit diesem Ergebnis den dritten Tabellenplatz. Den Jahresabschluss gibt´s in der kommenden Woche, wenn man auswärts auf den FC Red Bull Salzburg trifft und dort den großen Favoriten ärgern will!

„Ich habe eine Partie mit viel Kampf erwartet, und die drei Punkte hat die Mannschaft heute auch erkämpft. Ich wollte ein wenig den Druck von Pak nehmen, weil er in den letzten Spielen das Tor oft knapp nicht gemacht hat. Ouedraogo hat sich den Einsatz durch seine Leistungen im Training verdient. Wichtig ist, dass die Mannschaft von den Wechseln profitiert. Unser Ziel sind die Top Sechs, alles andere wird sich danach zeigen“, so den ein sichtbar erleichterten SKN-Coach Ranko Popovic.

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