Doppelsieg für Schützen aus Niederösterreich

Bernhard Pickl, Leistungssportler des österreichischen Bundesheeres. - Foto: Privat
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SCHÜTZENSPORT. Beim Meyton Cup Tirol zeigten sich Alexander Schmirl und Bernhard Pickl in starker Form.

Drei ÖSB-Männer qualifizierten sich mit dem Luftgewehr für das Finale am Montag, wobei sich Thomas Mathis (V) als bester Österreicher des Grunddurchgangs mit 626,4 Ringen auf Rang sechs positionierte. Im Finale war der Russe Sergey Kamenskiy nicht zu schlagen, doch behauptete sich der Gaminger Bernhard Pickl mit starken 248,2 Ringen gegen die restliche Konkurrenz und holte Silber vor dem Bronzemedaillengewinner von Rio 2016, Vladimir Maslennikov (RUS). Alexander Schmirl belegte Rang fünf und Thomas Mathis wurde Siebter.

Einen Doppelsieg feierten die beiden Niederösterreicher am Dienstag: Nach der Finalqualifikation als Dritter und Sechster ließen Bernhard Pickl (250,6 Ringe) und Alexander Schmirl (249,9 Ringe) mit weltklassigen Finalleistungen die gesamte internationale Konkurrenz hinter sich und holten Gold und Silber vor Sergey Kamenskiy. Mit 250,6 Ringen lag Pickl nur 0,3 Ringe unter dem aktuellen Weltrekord, den Sergey Kamenskiy im Mai 2017 bei seinem Weltcupsieg in München aufgestellt hatte.

Beste Österreicherin mit der Luftpistole war an beiden Tagen Sabine Starsich. Sie belegte die Plätze 15 und 14. Junior Daniel Kral nutzte die Gelegenheit und startete auch in der Allgemeinen Klasse. Mit 567 Ringen belegte der Niederösterreicher Rang 15 im stark besetzten Männerstarterfeld. Matthias Schneider belegte mit derselben Ringzahl am zweiten Wettbewerbstag als bester Österreicher den 14 Platz.

Ebenfalls vier Teams stellten sich der internationalen Konkurrenz im Luftgewehr-Mixed-Team-Bewerb. Sensationell konnten sich drei österreichische Paarungen für das Finale der besten Fünf qualifizieren: AUT 1 mit Olivia Hofmann und Bernhard Pickl als Dritte, AUT 3 mit Nadine Ungerank und Michael Höllwarth als Vierte und AUT 2 mit Alexander Schmirl und Marlene Pribitzer als Fünfte. In einem packenden Finale, das bis zuletzt durch die hohe Leistungsdichte alles offen ließ, setzten sich Nadine Ungerank und Michael Höllwarth an die Spitze und konnten diese bis zuletzt verteidigen. Olivia Hofmann und Bernhard Pickl holten stark auf und verdrängten das russische Duo mit Yulia Karimova und Sergey Kamenskiy auf Rang drei. Marlene Pribitzer und Alexander Schmirl wurden Fünfte und Franziska Peer und Thomas Mathis belegten Rang zwölf.

 

 

 

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