Erhöhtes Preisgeld und Dennis Novak Nummer 1

Ramin Madaini organisiert bereit das zwölfte ITF- Future Turnier. - Foto: zVg
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TENNIS. Premiere in St. Pölten: Erstmals wird ein Profiturnier gleichzeitig mit einen Rollstuhltennisturnier ausgetragen.

Zwölf Jahre lang wurden auf der Tennisanlage im St. Pöltner Sportzentrum NÖ ATP-Turniere ausgetragen. Damals kamen Weltklassesportler wie Marcello Rios (CHI) – er siegte dreimal – oder  Österreichs Tennisliebling Thomas Muster – der  zweimal als Sieger vom Platz ging – in die heutige  niederösterreichische Landeshauptstadt.

Nun wird wieder in St. Pölten Tennisgeschichte geschrieben. Vom 22. bis 29. Juli kommte es bereits zur zwölften Auflage  des Madainitennis-Open Future Tennis, bei dem in den letzten Jahren unter anderem Thominic Thiem und der Franzose Benoit Paire ihre ersten ATP-Punkte holten und der Sensationsmann von Wimbledon 2017, Sebastian Ofner, im Vorjahr den Titel holen konnte. Dabei wartet Veranstalter Ramin Madaini neuerlich mit einer Premiere auf: Erstmalig wird der UTC Madainitennis ein internationales Herren-Profiturnier gemeinsam mit einem internationalen Rollstuhltennisturnier veranstalten. Noch nie zuvor wurde in Österreich – wie sonst nur den Grand Slam-Turnieren üblich – „Geher“-Tennisspieleer und Rollstuhltennisspieler in einer Turnierwoche  zusammengefasst. Die Athleten spielen nebeneinander und zeigen daher die Möglichkeiten auf, wie man Behindertensport in diversen Sportstrukturen optimal eingliedern kann.

Erstmals wurde beim „Mazda“ine-Tennisturnier 18.000 Euro Preisgeld ausgeschüttet. Von dem Lokalmatador Markus Sedletzky aus Harland nur träumen kann. Selbstbewusst hingegen der als Nummer eins gesetzt Wiener Neustädter Dennis Novak, der nach einer langen Verletzungspause nicht nur auf den Turniersieg spekuliert, sondern auch die Weltranglistenpunkte braucht.

 

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