Erste Herausforderung für Dadic und Distelberger

Ivona Dadice - im Bild im Weitsprung - ist die große Favoritin bei den Titelkämpfen. - Foto: SU St. Pölten
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LEICHTATHLETIK. Ivona Dadic und Dominik Distelberger sind die Favoriten bei den Mehrkampfmeisterschaften im Wiener Dusika-Stadion.

Dieses Wochenende finden im Wiener Dusika-Stadion die Staatsmeisterschaften im Mehrkampf statt (Allgemeine Klasse, U20, U18). Sowohl im Siebenkampf der Männer (Samstag ab 12.00, Sonntag ab 11.20) als auch im Fünfkampf der Frauen (Sonntag ab 10.00) stehen mit Dominik Distelberger (UVB Purgstall) bzw. Ivona Dadic (Union St.Pölten) die jeweils besten Athleten der letzten Jahre am Start.

Für Dominik Distelberger verlief die vergangene Indoor-Saison mit Rang vier bei der Hallen-EM in Belgrad ausgezeichnet. Um sich für die diesjährige Hallen-WM zu qualifizieren, muss der Niederösterreicher aber einen Rang unter den Top fünf der Hallenweltbestenliste belegen. Keine leichte Aufgabe, da im Mehrkampf bereits am 12. Februar Limit-Schluss ist und die Athleten daher praktisch nur einen Limitversuch haben.

„Mein Ziel ist es natürlich so viele Punkte wie möglich zu machen. Das werden aber an diesem Wochenende auch noch viele andere Siebenkämpfer in der ganzen Welt versuchen. Die Saison ist sehr kurz, das wird nicht leicht. Im Training habe ich in vielen Disziplinen sehr gute Ansätze gezeigt, ich weiß aber nicht, ob ich das im Mehrkampf auch alles umsetzen werden kann.“

Herausgefordert wird der Olympiateilnehmer vom zweiten und dritten der Meisterschaften 2017, Stanislav Vala (TGW Zehnkampf Union) und Lukas Reiter (LAG Genböck Haus Ried), sowie vom Zehnkampf-Meister 2013 Severin Chum (ATG). Titelverteidiger Leon Okafor (TGW Zehnkampf Union) hat sich leider bei einem Wettkampf im Hochsprung eine Fußverletzung zugezogen und muss ein paar Wochen pausieren.

Ivona Dadic die klare Favoritin

Mit der Hallen-Vizeeuropameisterin Ivona Dadic gibt es in diesem Bewerb eine klare Favoritin. Die St.Pöltnerin strebt auch in diesem Jahr hohe Ziele an. Im Fokus steht zuerst einmal die Hallen-WM in Birmingham Anfang März. Auch bei den Frauen gilt das selbe Qualifikationsprocedere wie bei den Männern.

„Das Training ist bislang sehr gut gelaufen, ich bin gut in Form und hatte schon einige gute Wettkämpfe. Im Fünfkampf erhoffe ich mir eine Steigerung zu meinem Resultat vom Vorjahr. Mit ca. 4.550 bis 4.600 Punkten sollte ich eine gute Chance haben, mich für die WM zu qualifizieren.“

Im Kampf um die Medaillen mitmischen wird sicher Karin Strametz (SU Kärcher Leibnitz), die heuer erstmals in der allgemeinen Klasse antritt. Leider nicht am Start ist mit Verena Preiner (Union Ebensee) die Sechste der Hallen-EM 2017, die nach einer Verletzung in der Vorbereitung in dieser Hallensaison nur Einzelwettkämpfe bestreitet.

Interessant wird auch, wie sich U20-Weltmeisterin Sarah Lagger (TGW Zehnkampf Union) schlagen wird, nachdem sie seit zwei Jahren keinen Hallen-Fünfkampf bestritten hat. Ihre Ergebnisse zählen auch in die Wertung der allgemeinen Klasse, da die weibliche U20-Klasse, in der die Kärntnerin startet, dieselben Hürdenhöhen und Kugelgewichte hat.

 

 

 

 

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