Erste Liga-Klubs sind auf Siege eingestellt

Abklatschen zwischen David Harrer und Sportchef Günter Kreissl. - Foto: SCWN
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FUSSBALL. Die Heimpremiere des   SC Wiener Neustadt in der Sky Go Erste Liga gegen Titelfavorit LASK wird live im Fernsehen übertragen. Der SKN St. Pölten muss in Grödig gegen den FC Liefering antreten.

Im Mai 2011 remisierten die Blau-Weissen gegen den österreichischen Traditionsklub LASK vor eigenem Publikum und gingen gegen die Oberösterreicher einmal mehr ungeschlagen vom Platz. Vier Jahre ist es somit her, als die Linzer das letzte Mal im Stadion Wiener Neustadt auftraten. Sieht man sich die Bilanz gegen die Oberösterreicher an, sehen die Vorzeichen für das kommende Heimspiel gegen den LASK am Freitag, 20:30 Uhr sehr vielversprechend aus.


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Der LASK liegt demnach den Wiener Neustädtern. Das zeigt die Statistik: In insgesamt fünf Heimspielen gingen die Blau-Weissen nämlich nicht weniger als viermal als Sieger vom Platz, einmal holte man in einem torlosen Unentschieden einen Punkt. Und auch auswärts lagen die Linzer stets den Wiener Neustädtern, denn in insgesamt neun Spielen konnte man, bei zwei Unentschieden, fünf Partien für sich entscheiden.

Doch die Situation hat sich im Laufe der vergangenen Saison stark verändert. Der Linzer Traditionsklub ist nach einer verkorksten Saison und auch nach der Entlassung von Trainer Karl Daxbacher eigentlich nicht mehr so richtig in Schwung gekommen, hat sich als Aufstiegskandidat relativ schnell verabschiedet. Auch Wiener Neustadt erwischte es: Der Klub musste aus der Bundesliga absteigen.

Die Erwartungen und die Hoffnung für das erste Heimspiel in der noch jungen Saison sind bei Sportchef Günter Kreissl trotzdem groß. Auch wenn er – so wie viele seiner Kollegen – die Linzer als Aufstiegskandidat ganz vorne auf dem Zettel stehen hat.   Die 0:2-Auftaktniederlage gegen Austria Lustenau ist bereits abgehakt. Mit Sittsam und Hütter kann Kreissl gegen den LASK rechnen. Und hoffentlich auch auf die Unterstützung der Fans im Stadion Wiener Neustadt.

Karl Daxbacher gehen die Stürmer aus

Nach dem Meisterschaftsauftakt vor 5300 Zuschauer gegen den starken Aufsteiger Austria Salzburg war Trainer Daxbacher zwar mit der Leistung seiner Mannschaft, jedoch nicht mit dem 2:2 zufrieden. „Wir haben zu viele guten Chancen liegen gelassen“, war seine Analyse. Beeindruckend   die starken Leistungen von Lukas Thürauer als Sturmspitze und – beinahe selbstverständlich – die exzellente Vorstellung von Marcel Holzmann auf der linken Außenbahn.

So soll nun gegen den FC Liefering in Grödig am Freitag (18.30)   der erste Sieg her. Denn auch in diesem Aufeinadertreffer spricht die Statistik für die Niederösterreicher. Der Red Bull-„Ableger“ blieb in den letzten drei direkten Begegnung ungeschlagen, der SKN meisterschaftsübergreifend sogar sechs Spiele ohne Niederlage. Das auch ausschlaggebend war, dass der Ligaerhalt geschafft wurde.

Außerdem sorgte die 0:4-Klatsche bei der Austria in Klagenfurt sicher auch nicht für mehr Selbstvertrauen. Doch Daxbacher ist sich sicher: „Der Aufsteiger hat von dem körperlosen Spiel und den Fehlern der Salzburger sicherlich profitiert. Gegen uns wird Trainer Peter Lesch sicher versuchen, anders aufzutreten.“ Auf jeden Fall werden die Jung-Bullen mit veränderter Mannschaft auftreten. Den Lukas Heinicker, Michael Switil und Ghanas Ex-Teamspieler Isaac Vorsah fehlen verletzungsbedingt beim ersten Heimspiel. Aber auch Daxbacher muss wie gegen Austria Salzburg auf Manuel Hartl, Jannick Schibany und Daniel Beichler verzichten. Bei Daniel Lukas Segowie ist der Oberschnekel beleidigt. „Dafür steht auch der junge Mosböck zur Verfügung“, meint St. Pöltens Cheftrainer.


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