Falken entführten aus Trofaiach zwei Punkte

Falken-Tormann Wolfgang Filzwieser bot gegen Trofaiach einen bärenstarken Leistung. - Foto: Falken
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HANDBALL. Die St. Pöltner Falken siegten hauchdünn im Oberen Play-off in Trofaiach, der Vöslauer HC spekuliert im Unteren Play-off mit Sieg in Innsbruck.

Oberes Play-off

ATV TDE Group Trofaiach – Falkensteiner Katschberg – St. Pölten 21:22. – Beste Torschützen: Maretic (10); Weilguny (7), Prokop (5).- Der erste Treffer des Spiels gehörte dennoch den Gästen aus Niederösterreich. Die erste Führung der Heimmannschaft gelang wenig später durch Galovksy, der zum 3:2 traf. Die Falken legten aber sofort wieder nach, und vor allem Weilguny war in der Anfangsphase nicht zu halten und erzielte Tor um Tor.

Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch bei dem sich zwischenzeitlich die Falken etwas absetzen konnten. Die Gastgeber blieben aber hartnäckig und erkämpften sich ihre Führung wieder zurück. In der Schlussminute der ersten Halbzeit traf Mitulescu zur 12:10-Pausenführung.

Gleich nach Wiederanpfiff ist es Spielertrainer Maretic, der auf 13:10 erhöhen kann. Ein Weckruf für die Gäste aus St. Pölten, die nun aufs Gas drückten und den Rückstand binnen weniger Minuten wieder drehen konnten. Die 15:14 Führung für die Gäste erzielt Kreisläufer Vuksa. Die Falken, die auf den verletzten Rückraumspieler Schildhammer verzichten mussten, konnten sich an diesem Abend stets auf ihren Goalie Wolfgang Filzwieser verlassen. Mit etlichen Paraden zog er den gegnerischen Flügelspielern den letzten Nerv.

Die Obersteirer, angeführt von einem überragenden Mario Maretic, waren den Falken absolut ebenbürtig und ließen sich nicht abschütteln. Bis zur letzten Sekunde war Spannung geboten. Mit einem hauchdünnen 22:21 können die Falken am Ende aber dennoch gewinnen und rücken in der Tabelle bis auf einen Punkt an die HSG Graz heran.

Trofaiach hat nach dieser Niederlage keine Chance mehr aufs Halbfinale und beendet die Saison mit dem Derby nächsten Samstag beim Tabellenführer in Graz.

Unteres Play-off

Im finalen Heimspiel des Unteren Bundesliga-Play-off kann medalp Handball Tirol am Sonntag (17 Uhr) endgültig den Klassenerhalt fixieren. Dafür braucht es einen Sieg gegen den Vöslauer HC .

Die Niederösterreicher konnten sich dank ihrer ungeschlagenen Serie im Play-off zum frühest möglichen Zeitpunkt für den Verbleib in der Handball-Bundesliga qualifizieren. Im Heimspiel vergab Vöslau mit einem Stangenschuss in letzter Sekunde den Sieg und Tirol konnte die ersten Punkte im Play-off einfahren. Vöslau will das Untere Play-off gewinnen und sich somit für den schwachen Herbst entschädigen. Hingegen ben ötigen die Gastgeber aus Tirol dringend noch zwei Punkte, um alle Sorgen abzuwenden.

Vöslaus Sportdirektor Gilbert Strecker zu dem Spiel in Tirol: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf des Play-off. Unser Ziel ist klar definiert, wir streben zwei weitere Siege zum Ende der Saison an. Wenn man den Verlauf des oberen Play-offs beobachtet, welche Schwankungen in der Leistungskurve im Vergleich zum Grunddurchgang hier bestehen, herrscht schon eine gewisse Wehmut, dass wir  nicht teilnehmen konnten. Gegen Tirol sind die Begegnungen immer knapp. Beim letzten Heimspiel mussten wir uns mit einem Remis zufrieden geben, wir hoffen trotz der langen Anreise auf eine gute Leistung und zwei Punkte. Unsere Kaderplanung für das kommende Jahr ist voll im Laufen, ich denke, dass sich der ein oder andere Spieler von seiner besten Seite zeigen möchte.”

 

 

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