Falken „verschenkten“ einen möglichen Heimsieg

Peter Schildhammer. - Foto: zVg
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HANDBALL. Tolle Stimmung in der Prandtauerhalle, trotzdem setzte es eine unglückliche 20:22-Niederlage.

Tolle Stimmung und guter Besuch in der Prandtauerhalle, Nachwuchsspieler der Falken begleiten die „Erste“ beim Einlauf zur Vorstellung der Mannschaften. Also Motivation pur.

Die Heimischen erwischen den besseren Start: Schon nach drei Minuten steht es 3:1. Bruck versucht es erfolgreich mit einer 4:2-Offensiv-Deckung. Im Angriff der Steirer ist Kreisläufer Pelko Sikosek Dreh- und Angelpunkt, er kann von der Falken-Defensive nicht unter Kontrolle gebracht werden und erzielt Tor um Tor bzw. bereitet einen Torerfolg für sein Team vor.

Die Deckungen der beiden Mannschaften stehen stabil. Durch die sehr effiziente Falken-Abwehr erzwungene technische Fehler der Gäste aus der Steiermark kommt es zu Tempogegenstößen, die allerdings durch gutes Rückzugsverhalten des HC Bruck öfters unterbunden werden. Nach 13 Minuten steht es 6:5. Auf Falken-Seite können zwei Überzahl-Situationen nicht genutzt werden. Ein Time-Out der Brucker in der 21. Minute und eines der St. Pöltner in der 23. Minute ändert nichts an der Gesamtsituation: Zwischenstand 8:8. In der 24. Minute geraten die Heimischen zum ersten Mal mit einem Tor in Rückstand. Doch bis zur Pause „reißen sich die Falken-Spieler am Riemen“ und erhöhen bis zur Pause auf 13:10.

Falken gaben Führung aus der Hand

Die St. Pöltner kommen wie aus der Pistole geschossen aus der Kabine: Nach 33 Minuten stand es sogar 15:11. Doch
vier Minuten später  steht es plötzlich nur mehr 15:14, in der 38 Minute erfolgte sogar der Ausgleich zum 15:15. Es geht nun hin und her. Einige Fehlwürfe auf beiden Seiten und Mark Hübner hält in dieser Phase seine Mannschaft mit einigen tollen Paraden im Spiel. Beim Stande von 18:16 aus der Sicht der Gastgeber folgt ein Time-Out des HC Bruck.

Es ist in dieser Phase ziemlich hektisch, die Falken agieren äußerst unkonzentriert. Die Folge: In der 53. Minute steht es aus Sicht der St. Pöltner plötzlich 18:19.  Die Gäste hattes es in erster Linie ihrem Tormann zu verdanken, dass sie nach 58 Minuten mit 22:19 in Führung liegen. Nochmals nehmen die Landeshauptstädter ein Time-Out, doch die routinierten Brucker geben die Führung nicht mehr aus der Hand. Über die gesamte Spielzeit gesehen, nutzten die Falken ihre Chancen nicht, sich in irgendeiner Phase vom Gegner abzusetzen und wurden mit einer 20:22-Niederlage bestraft.

Beste Werfer der Falken: Peter Schildhammer 7, Johannes Kral 6, Jürgen Pfaffinger und Kevin Wieninger je 2. Beste Werfer beim HC Bruck: Martin Breg 7, Pelko Sikosek 5, Paul. Offner 3. Zum Man of the match der Heimischen wurde Kevin Wieninger gewählt.

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