Fellinger drückte Tulln seinen Stempel auf

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EISHOCKEY. Im ersten Heimspiel der Saison kassierten die Dragons gegen Tulln eine klare 4:11-Niederlage.

UEC „The Dragons“ Mödling – EHC Tulln Hummels 4:11 (1:1, 1:5, 2:5). – Bei idealen Wetterverhältnissen erwischten die hoch favorisierten Gäste einen glücklichen Start. Nach einem, von den Mödlingern ins Tor abgefälschten Pass, stand es bereits nach 02:39 Spielminuten 1:o für die Gäste.

Mödling ließ sich davon aber nicht schockieren und nutzte wenige Minuten später eine Fünf gegen Drei -Überzahl zum 1:1 durch einen platzierten Schuss von Dominik Dorner. Der Rest des Drittels verlief ausgeglichen: Beide Teams hatten ihre Möglichkeiten aber auch gelegentliche Abstimmungsschwierigkeiten.

Im zweiten Drittel ging es zunächst Schlag auf Schlag. Auf die erneute Tullner Führung reagierte Mödling prompt mit einem sehr schön herausgespielten Treffer von Patrick Schindler. Nur 40 Sekunden später lagen die Dragons aber nach einer Unachtsamkeit erneut im Rückstand.

Beim Spielstand von 2:3 hatten die Mödlinger dann einige Chancen auf den neuerlichen Ausgleich. Der Knackpunkt in der Partie war dann aber das strittige Tor der Gäste zum 2:4: Nachdem Tullns Fellinger in Unterzahl Mödlings Torhüter Burger samt heruntergerissener Maske und Puck ins Tor beförderte, musste Burger verletzt vom Eis. Für ihn kam Dominik Gamel in der 36. Spielminute ins Tor.

Fellinger, der nach internationalen Versuchen und diversen Stationen in Österreich nun wieder nach Tulln zurückgekehrt ist, stand auch danach im Mittelpunkt. Der Dreh- und Angelpunkt im Tullner Spiel brachte fast im Alleingang die Wende zu Gunsten der Gäste. Am Ende gingen sechs von elf Treffer (davon drei in Unterzahl) auf sein Konto.

Trotz des klaren Rückstands sorgten die Mödlinger im Schlussdrittel mit zwei Treffern von David Steinert und Dominik Grabner noch einmal für Jubel auf den Tribünen. In den letzten Minuten häuften sich noch die gegenseitigen Provokationen in einer ansonsten fairen Partie. Letztendlich gingen die Gäste mit 11:4 als Sieger vom Eis.

Die Saison ist noch jung und es wird spannend zu sehen, wie sich die Teams der Liga in der fortschreitenden Saison weiterentwickeln werden. Tullns Spiel ist stark auf seine Schlüsselspieler ausgerichtet, Stockerau ist bekannt für sein gut eingespieltes Kollektiv und Amstetten ist zwar der Underdog der Liga aber immer für eine Überraschung gut.

Mödling zeigt sich bis jetzt bei den Linien gut ausgeglichen und überzeugt mit Schnelligkeit. Beim Spielaufbau besteht aber noch Luft nach oben. Gelegenheit dies zu verbessern gibt es bereits am Mittwoch wenn es auswärts gegen den regierenden Meister aus Stockerau geht.

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