Finale im Suzuki Motorsport fand am Red Bull Ring statt

Finalrennen beim Suzuki-Cup Austria: Christina Ettel (li.), Cup-Organisationschef Christoph Zellhofer, Max Zellhofer und Andreas Höfler. jpg
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MOTORSPORT. Oliver Müller und der Niederösterreicher Max Zellhofer gewinnen die letzten beiden Rennen in Spielberg.

Am vergangenen Wochenende fand auf dem Red Bull Ring in Spielberg das heurige Finale im Suzuki Motorsport Cup statt. Die beiden Rennen wurden im Rahmenprogramm des Histo-Cups am Sonntag bei guten äußeren Bedingungen ausgetragen. Mit dabei waren auch wieder die ungarischen Aktiven des Suzuki Cup Europe.

Beim heimischen Suzuki Motorsport Cup fehlten die beiden Deutschen Anton Bauer und Sebastian Geisel, sowie die angekündigten Niederösterreicher Patrik Tiefenbacher und Michael Kittel. Dafür konnte erfreulicherweise Rookie Daniel Mayer wieder in letzter Minute an den Start gehen.

Die letzten beiden Saisonrennen standen natürlich im Mittelpunkt, was die noch offene Frage des heurigen Cupsiegers betraf. Die beiden Wimmer Werk Motorsport Piloten Peter Eibisberger und Max Wimmer lagen unter Berücksichtigung von zwei Streichresultaten punktegleich an der Tabellenspitze, der Steirer Oliver Müller vom Suzuki Team Austria folgte als Dritter.

Müller zeigte im Qualifying dass er in seiner Heimat unbedingt aufs Stockerl fahren wollte. Er erzielte Bestzeit vor Christoph Zellhofer. Erst dann Peter Eibisberger, Max Zellhofer, Max Wimmer und Andreas Höfler. Sehr gut schlug sich Neuling Niki Pertich mit Platz sieben bei seinem ersten Renneinsatz, während sich Dominik Haselsteiner, Daniel Mayer und Fabio Becvar noch etwas zurück hielten. Nicht weniger als 15 Piloten lagen nach dem Qualifying innerhalb einer Sekunde. Für ausreichende Spannung im heimischen Cup war also vor dem ersten Finalrennen gesorgt.

1. Rennen:
Das Rennen begann mit einer heftigen Kollision nach der ersten Kurve. Zwei ungarische Piloten krachten zusammen, ein Wagen überschlug sich mehrfach und blieb im Gras liegen. Leider war auch Dominik Haselsteiner betroffen, der völlig unverschuldet mit einem der Ungarn kollidierte. Sein Wagen schied ziemlich ramponiert aus. Von der Rennleitung wurde das SafetyCar auf die Strecke geschickt. Nach dem Re-Start gelang es Christoph Zellhofer den Steirer Oliver Müller von der Spitze zu verdrängen. Damit hieß die Reihenfolge nach der fünften Runde Christoph Zellhofer vor Vater Max und Oliver Müller. Ein Leidtragender des Unfalles war auch Daniel Mayer, der sich durch herumliegende Teile einen Reifenschaden einfuhr und an die Box musste. Die beiden Cupsieger-Aspiranten Peter Eibisberger und Max Wimmer hielten sich ohne Probleme auf den Plätzen Drei und Vier. In der achten Runde erwischte es den Führenden Christoph Zellhofer. Er kollidierte unverschuldet mit einem Ungarn und fiel in der Folge auf den fünften Platz zurück. Sehr gut hielt sich Neuling Niki Pertich. Der Wiener hielt sich bis zur achten Runde auf Platz Sechs, ehe er von Andreas Höfler abgelöst wurde. Durch den Unfall von Christoph Zellhofer übernahm wieder der Steirer Oliver Müller die Spitzenposition und siegte nach elf Runden vor Martin Zellhofer und Peter Eibisberger. Die beiden Youngster Fabio Becvar und Daniel Mayer landeten auf den Plätzen Acht und Neun.

Zufrieden gab sich Sieger Oliver Müller:“ Ich freue mich natürlich voll, in meiner Heimat gewonnen zu haben. Es war ein sehr hartes und abwechslungsreiches Rennen. Ich hatte Poleposition, dann war ich Dritter und dann wieder Erster im heimischen Cup, da war viel Bewegung im Spiel. Jetzt hoffe ich wieder auf so einen guten Saisonabschluss.“

Ergebnis des ersten Rennens im heimischen Suzuki Cup:

01. Oliver Müller (Stmk) Suzuki Team Austria 26:23,407 Min.
02. Max Zellhofer (NÖ) Suzuki Team Austria) 0,156 Sek.
03. Peter Eibisberger (Stmk) Wimmer Werk Motorsport 3,447
04. Christoph Zellhofer (NÖ) Suzuki Team Austria 7,880
05. Andreas Höfler (Stmk) Wimmer Werk Motorsport 13,762
06. Niki Pertich (W) Suzuki Team Austria 14,235
07. Max Wimmer (W) Wimmer Werk Motorsport 25 Sek Zeitstrafe 28,893
08. Fabio Becvar (Stmk) Schiessling Racing 45,789
09. Daniel Mayer (NÖ) Suzuki Team Austria + 1 Runde

Die Wertung im Suzuki Europe ging an den Ungarn Bendegüz Molnar vor dem Polen Jan Antoszweski. Dahinter Oliver Müller und Max Zellhofer.

2. Rennen:

Das Rennen begann mit einem Blitzstart von Max Zellhofer, der sich damit vor Eibisberger setzte. Dann kam es zu zwei Unfällen, die das SafetyCar zum Einsatz brachten. Nach der Freigabe in der 4. Runde hieß die Reihung im heimischen Cup Max Zellhofer vor Oliver Müller und Christoph Zellhofer sowie Andreas Höfler. Diese Reihenfolge stellte auch den Zieleinlauf dar, wobei aber Oliver Müller wegen Missachtung einer Drive Through Strafe am Ende des Rennens die schwarze Flagge erhielt, die seine Disqualifikation für dieses Rennen bedeutete. Die Wimmer Werk Motorsport Piloten Peter Eibisberger und Max Wimmer taktierten richtig, hielten sich aus allen Scharmützeln heraus und konnten so in der Gesamtwertung des Suzuki Motorsport Cup 2018 einen Doppelerfolg feiern. Gegen Ende des Rennens wurde es aber noch einmal spannend. Eibisberger wurde von zwei Ungarn in die Zange genommen, wobei die Türe seines Wagens total beschädigt wurde. Trotzdem gelang es dem Steirer seinen Wagen noch auf dem sechsten Platz ins Ziel zu bringen. Eine weitere feine Leistung lieferte der Wiener Newcomer Niki Pertich ab. Er belegte den fünften Platz und kann auf diese Leistung durchaus stolz sein. Schiessling Pilot Fabio Becvar profitierte etwas von der 25 Sekundenstrafe die man Daniel Mayer wegen einer verschuldeten Kollision nachträglich aufbrummte. Sonst wäre Mayer vor Becvar ins Ziel gefahren.

Zweiten Rennen:

01. Max Zellhofer (NÖ) Suzuki Team Austria) 26:08,078 Min
02. Christoph Zellhofer (NÖ) Suzuki Team Austria + 13,253 Sek.
03. Andreas Höfler (Stmk) Wimmer Werk Motorsport + 13,875
04. Max Wimmer (W) Wimmer Werk Motorsport + 13,951
05. Niki Pertich (W) Suzuki Team Austria + 14,573
06. Peter Eibisberger (Stmk) Wimmer Werk Motorsport + 25,339
07. Fabio Becvar (Stmk) Schiessling Racing + 41,561
08. Daniel Mayer (NÖ) Suzuki Team Austria, 25 Sek Zeitstrafe + 47,817

Den Sieg im Suzuki Cup Europe holte sich diesmal Max Zellhofer durch eine großartige Leistung vor den beiden Ungarn Bendegüz Molnar und Adam Lengyel.

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