Frauen-Nationalteam verpasst in Zypern Finale

Manuela Zinsberger, Österreichs Nationalteam-Torhüterin. - Foto:
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FUSSBALL. Im abschließenden Gruppenspiel gegen Belgien verliert die Auswahl von Teamchef Dominik Thalhammer 0:2.

Belgien – Österreich 2:0 (1:0). –  Österreich: Zinsberger; Kirchberger, Schnaderbeck (C/81. Maierhofer), Wenninger; Prohaska (63. Naschenweng), Klein (46. Puntigam), Zadrazil, Feiersinger (70. Enzinger), Schiechtl; Billa (46. Dunst), Pinther (34. Burger). – Tore: Coryn (36.), Jaques (74.). – Damit spielt am Mittwoch Österreich gegen Wales um Platz sieben. Spanien siegt im Parallelspiel gegen Tschechien 2:0 (0:0) und trifft im Endspiel auf Italien.

Österreich hat das Spiel vom Anpfiff weg zunächst unter Kontrolle und kommt nicht zuletzt dank gutem Zweikampfverhalten und sicherem Kombinationsfußball zu ersten Torgelegenheiten. Die beste Möglichkeit findet Katharina Schiechtl vor, die nach einem Solo über das halbe Feld an der starken Torfrau Justine Odeurs scheitert (18.). Wenig später wird Nadine Prohaska nach Idealpass von Sarah Zadrazil geblockt (20.).

Torfrau patzte bei Belgien-Treffer

Entgegen dem Spielverlauf geht Belgien in der 36. Minuten dann in Führung. Torfrau Manuela Zinsberger verschätzt sich bei einem langen Ball und Jana Coryn köpft zum 1:0-Pausenstand ein.
Nach einer kurzen stärkeren Phase der Belgierinnen, versuchen die Österreicherinnen mit Wiederanpfiff erneut das Kommando zu übernehmen und die „Red Flames“ tief in deren Hälfte zu drängen. Die Belgierinnen, die sich immer wieder mit langen Bällen befreien und Österreich kaum ins Pressing kommen lassen, lauern aber auf Konter. Einen solchen entschärft Zinsberger gegen Tessa Wullaert (66.).

Das Frauen-Nationalteam ist bemüht, nach vorne zu spielen, kommt im Verlaufe der zweiten Halbzeit aber zu keiner Großchance mehr. Stattdessen stellt Heleen Jaques nach einer Standardsituation den Endstand her (74.).

Teamchef Dominik Thalhammer: „Wir hatten das Spiel vor allem in der ersten halben Stunde in der Hand und haben Torchancen vorgefunden, mit dem Gegentor haben wir dann den Faden verloren. Nach dem Seitenwechsel waren wir zu ungeduldig, haben die Räume, die uns der Gegner gegeben hat, nicht erkannt.“
Torfrau Manuela Zinsberger:  „Das 0:1 gehört klar mir. Wenn ich herauskomme, muss ich den Ball haben. Solche Fehler dürfen nicht passieren.“

 

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