Für den SKN St. Pölten im Prater nichts holen

SKN-Trainer Oliver Lederer kann derzeit mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden sein. - Foto: SKN
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FUSSBALL. Das Schlusslicht SKN St. Pölten musste auch von den Wiener Veilchen eine 0:4-Schlappe hinnehmen.

FK Austria Wien – SKN St. Pölten 4:0 (2:0). – Austria Wien: Pentz; Klein, Madl, Ruan, Salamon; Holzhauser, De Paula, Prokop; Pires (60. Venuto), Friesenbichler (78. Demaku), Monschein. – SKN: Dmitrovic; Rasner, Luan, Huber, Wessely; Hofbauer, Ambichl; Schütz, Malicsek (61. Luxbacher), Keles (74. Atanga); Riski (79. Vucenovic). – Tore: 1:0 Klein (12.), 2:0 Monschein (37.), 3:0 Madl (73.), 4:0 Klein (89.). – Die Veilchen zum zweiten Mal in dieser Saison biegen – das war das erklärte Ziel der Wölfe vor dem Duell mit dem FK Austria Wien. Für dieses Unterfangen vertraute Leitwolf Oliver Lederer zum Großteil der Startformation aus der Vorwoche. Einzig Philipp Malicsek rückte anstelle von David Atanga in die Grundformation. Die Anfangsphase im Ernst Happel Stadion verlief dann allerdings überhaupt nicht nach dem Wunsch unserer Wölfe.

Zwar starteten die Niederösterreicher sehr ambitioniert in die Partie und hatte durch einen Kopfball von Huber auch die erste kleinere Möglichkeit (3.). Doch dann geriet der SKN erneut durch eine Unachtsamkeit ins Hintertreffen: Bei einem Freistoß der Austria war die Defensive nicht auf der Höhe, Friesenbichler gewann im zweiten Versuch das Duell mit Goalie Dmitrovic und Klein stocherte das Leder zum 1:0 über die Linie (12.).

Das Tabellenschlusslicht wirkte nach dem Gegentreffer etwas geschockt, ließ bis auf einen Holzhauser-Weitschuss (21.) aber nichts weiter Gefährliches zu. In der Vorwärtsbewegung zeigte die Lederer-Elf zwar gute Ansätze, schaffte es allerdings nicht, die Situationen entsprechend zu Ende zu spielen. Und so führte der zweite Fehler an diesem Abend zum zweiten Gegentreffer: Nach einem weiten Abschlag von Pentz befand sich die Hintermannschaft im kollektiven Tiefschlaf, den Holzhauser zu einer flachen Hereingabe nutzte, die Monschein per Ferse zum 2:0 ins Gehäuse der Wölfe beförderte (37.).

Weitere Gegentore statt Anschlusstor

Zu Beginn der zweiten Hälfte bewies das Wolfsrudel allerdings Moral und zeigte, dass es die Partie noch keineswegs aufgegeben hatte. Erst verfehlte Riski nach Ambichl-Pass das kurze Eck (50.), ehe der SKN die größte Möglichkeit auf eine Rückkehr in dieses Spiel hatten. Zunächst scheiterte Malicseck aus gut zehn Metern an einer herausragenden Fußbwehr von Austria-Schlussmann Pentz, ehe beim drauffolgenden Eckball sowohl Ambichl als auch Luan im Tormann der „Veilchen“ ihren Meister fanden (56.).

Und so nahmen die Hausherren mit Fortdauer der Partie das Heft wieder in die Hand und drängten auf die endgültige Entscheidung. Diese konnte Dmitrovic zwar erst gegen Monschein noch verhindern (58.), in der 73. Minute musste aber auch er sich geschlagen geben: Nach einem Freistoß von der Seite stand Madl goldrichtig und drückte das Leder zum dritten Mal an diesem Abend über die Linie.

Die Gegenwehr der Lederer-Elf war somit gebrochen. Die Letsch-Elf legte noch eins drauf, als Klein kurz vor dem Ende mit einem satten Fernschuss das 4:0 und damit den Endstand fixierte (89.). Am nächsten Wochenende kommt es zum Heimderby gegen Admira Wacker Mödling. Ein Punktegewinn ist daher eher unwahrscheinlich.

 

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