Gesamtes Bora-Team arbeitet für Patrick Konrad

Starke Leistung von Patrick Konrad bei der Fernfahrt Paris - Nizza. - Foto: Twitter
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RADSPORT. Auf der ersten Etappe der Fernfahrt Paris -Nizza fuhr der Niederösterreicher Patrick Konrad um den Sieg mit.

Auf regennassen Straßen wurde eine hektische erste Etappe erwartet. Durch die relativ kurze Strecke von nur 135 Kilometer von Chartou nach Meudon, war auch damit zu rechnen, dass viele Fahrer früh angreifen würden. Außerdem führten die letzten 1,5 km bergan ins Ziel, wodurch auch die Klassementsfahrer schon am ersten Tag gezwungen waren, um Sekunden zu kämpfen.

Für BORA – hansgrohe ist der Österreicher Patrick Konrad diese Woche der Leader beim „Rennen zur Sonne“. Darum waren heute auch alle anderen Fahrer des Teams eingeteilt, Patrick sicher zum Schlussanstieg zu eskortieren. Einzig Felix Großschartner, ein weiterer Kletterer, bekam für diese Woche einige Freiheiten. Nachdem Konrad auch als endschneller Fahrer bekannt ist, wurden ihm die größten Chancen auf eine gute Platzierung zum Auftakt zugetraut.

Vom Start weg wurde “gebolzt”

Schon nach drei Kilometer konnten sich drei Fahrer vom Feld absetzen. Zuerst entwickelte sich deren Vorsprung schnell auf 3:30 Minuten, doch als im Feld die ersten Teams Verantwortung übernahmen, wurden die Ausreißer an der langen Leine bei rund drei Minuten gehalten. Während im Feld vor allem Quickstep und Groupama-FDJ arbeiteten, verringerte sich der Vorsprung der Fluchtgruppe rasch auf den letzten 30 Kilometern. Einige Stürze ereigneten sich, und  Van Garderen musste das Rennen aufgeben. BORA – hansgrohe überstand diese hektische Rennphase ohne Zwischenfälle und zeigte sich nun wie geplant geschlossen an der Spitze des Feldes. Auf den letzten zehn Kilometern wurde die Fluchtgruppe gestellt, und alles konzentrierte sich auf die ansteigenden 1,5 km zum Tagesziel. Michael Schwarzmann war auch zu Beginn des Schlussanstiegs noch bei Patrick Konrad. Der Niederösterreicher war nun auf den letzten 1000m an der Spitze des Rennens. Eine Attacke von Vuillermoz blieb unbelohnt und Demare holte sich um Haaresbreite den Etappensieg. Konrad wurde auf der Zielgerade noch etwas blockiert, erreichte dennoch den hervorragenden siebenten Rang, während Felix Großschartner als 15. und bester Jungprofi das Ziel erreichte.

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