Gstöttner nach längerer Turnierpause wieder dabei

Foto: Privat
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BOGENSCHIESSEN. Andreas Gstöttner konnte sich beim größten Worldcup dieser Saison unter die Top Ten setzen.

Das Berliner Olympiastadion  bot zum zweiten Mal die Kulisse eines Outdoor Worldcups. Mit 380 Athleten und Athletinnen war er  der größte der heurige Saison. Der sich immer wieder im Kreis drehende, böige Wind verlangte den BogenschützInnen alles ab. Namhafte Athleten wie die Nummer eins der Welt, der Koreaner Kim Wooijing, kamen damit nicht zu recht – aus für ihm im Achtelfinale. Nach den Qualifikationsrunden lag der Niederöstrreicher Andreas Stöttne rauf Rang 14. Eine gute Ausgangsposition für die Eliminationsrunden. Die ersten beiden verliefen nach Plan. In der dritten hatte er es in der Hand. Die 4:0-Führung gegen den Spanier Pablo Acha hätte er es für sich entscheiden können. Doch der Spanier machte es ihm nicht so leicht. Es ging bis zum 5:5 und es kam zum ungeliebten Stechen. Seit 2015 international hat der Niederösterreicher kein Stechen mehr gewonnen. Doch Gstöttner zog es durch und konnte es für sich entscheiden. Einzug ins  Achtelfinale gegen den Zweiten der Welt, Steve Wijler (Ned). Der ließ Andreas jedoch nicht viel Luft und der Niederländer stieg aus. „Mir fiel ein Stein von Herzen. Wieder diese 4:0 Führung und ich konnte den Aufstieg nicht gleich fixieren. Und dann das Stechen. Endlich ist der Bann gebrochen. Ich bin mit meiner Leistung zufrieden. Sicher wollte ich  weiter. Wer will das nicht,  aber gegen einen Steve Wijler da muss schon alles passen.“  Für Andreas sind es wieder wichtige Punkte im Worldranking und er wird sich von seinem 42. Platz weiter verbessern.

Für Gstötter geht es 28./29. August zur Staatsmeisterschaft nach Henndorf (Slbg) und gleich darauf  – 30. Juli. bis 3. August – zum European Grand Prix nach Sofia. Vom 27. bis 31. August steht die Europameisterschaft an, bei der es um einen Quotenplatz für die Europäischen Spiele 2019 geht. Gstöttner erzielte  für die ersten Europäischen Spiele in Baku den Quotenplatz für Österreich. „Ich bin damals nicht angetreten, da gleichzeitigdie Junioren-Weltmeisterschaft in Yankton/USA stattfanden.“

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