„Heißer“ Cupschlager im Wienerwaldstadion

Nadine Prohaska (li.), Jasmin Eder, Isabella Kresche, Wilfried Schmaus, Fanni Vago und Franz Mitterbauer jun., Geschäftsführer von Matchday-Partner Pfleger Reisen GmbH. - Foto: Tom Seiss
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FUSSBALL. Das Achtelfinale des ÖFB Ladies Cup wird am kommenden Wochenende ausgetragen. Der „Kracher“ der Runde findet zwischen NÖSV Neulengbach und Sturm Graz statt.

Im vergangenen April fegte der zehnfache ÖFB-Ladies-Cup-Sieger NÖSV Neulengbach in einem einseitigen Halbfinale mit 5:1 über den SK Sturm Graz hinweg. Am Samstag (16 Uhr) kommt es im Wienerwaldstadion im Rahmen des Achtelfinales des diesjährigen Pokalwettbewerbs zur Neuauflage des Duells der beiden Topteams. Wie in der Vorsaison heißt der Gastgeber NÖSV Neulengbach und erneut ist im Vorfeld der Begegnung kein Favorit auszumachen. Sowohl die Niederösterreicherinnen, die unter der Woche von einer Grippewelle getroffen wurden, als auch die Steirerinnen, die unter anderem Toptorjägerin Stefanie Enzinger vorgeben müssen, treten ohne einige Stammkräfte an. „Sturm ist defensiv sehr gut organisiert“, unterstreicht NÖSV-Coach Brigitte Entacher nach dem Video-Studium. „Es wird schwer, aber alles ist auf das Weiterkommen ausgerichtet“, so die Trainerin. Sturm-Trainer Markus Hiden hofft auf die Revanche für das Cup-Aus in der Vorsaison, „aber unsere Kadersituation ist sicher nicht optimal.“

Titelverteidiger muss nach Salzburg

Der Heeres SV Wals ist die nächste Hürde im ÖFB Ladies Cup für den SKN St. Pölten. Nach dem sicheren 6:0 über Eggendorf müssen die Titelverteidigerinnen nach Salzburg in die Schwarzenberg-Kaserne zum HSV Wals.

Die Geschichte des HSV Wals begann im Jahr 2008, als das gesamte Frauenteam des ASK Maxglan nach Wals-Siezenheim übersiedelte. Nach der Übernahme des Platzes von Maxglan stieg dss Team sofort in der 2. Liga Mitte/West ein und spielt seitdem in der zweithöchsten österreichischen Spielklasse. Bereits im ersten Jahr landete der Klub in der Endtablle auf Rang 5 und ist damit in der Liga angekommen.  In den nächsten Jahren kletterte das Team stetig die Tabelle hinauf und gewann die Liga im Jahr 2010/11, allerdings stieg damals SKN-Vorgängerklub ASV Spratzern in die Bundesliga auf. In der Saison 2012/13 konnte ein weiteren Meistertitel gefeiert werden.. Derzeit läuft es gut in der Meisterschaft, obwohl das Team nach vier Siegen in Serie das letzte Spiel gegen Tabellenführer Rankweil mit 0:1 verlor. Nach fünf Spieltagen liegen die Salzburgerinnen in der Tabelle auf Rang 3, drei Zähler hinter dem Leader aus Vorarlberg.

Die Chance auf eine späte Revanche bietet sich am Sonntag auch für die Erstliga-Klubs SKV Altenmarkt und FC Südburgenland. Die Niederösterreicherinnen, die sich in der Spielzeit 2015/16 nach einer Niederlage im Elfmeterschießen in Rankweil (2. Liga West/Mitte) verabschieden mussten, treten erneut die Reise ins „Ländle“ an. Trainer Andreas Radakovits erwartet abermals einen schweren Gang, „aber so etwas passiert uns kein zweites Mal.“ Rankweil-Sektionsleiter Gernot Eiler ist sich jedenfalls sicher: „Unterschätzen werden sie uns diesmal nicht mehr.“

Der FC Südburgenland scheiterte in der Vorsaison – trotz zwischenzeitlicher Führung – noch 3:4 bei Zweitligist ASK Erlaa. Das Los verlangte auch in diesem Aufeinandertreffen nach einer Revanche. Erneut steht ein Duell auf Augenhöhe bevor, denn der Zweitligist startete mit 15 Punkten aus sechs Spielen in die Meisterschaft, während die Burgenländerinnen derzeit auf dem vorletzten Rang der ÖFB Frauen Bundesliga stehen. „Wir sind stark genug, die Chancen stehen 50:50“, so ASK-Trainer Michael Strasser. Südburgenland-Kapitänin Susanna Koch: „Erlaa ist der Favorit.“

ÖFB Ladies Cup, 2. Runde (Achtelfinale)

Samstag, 1. Oktober
SPG Flo-Soccer Linz/Wolfern : Union Kleinmünchen
Heeres SV Wals : SKN St. Pölten Frauen
NÖSV Neulengbach : SK Sturm Graz
Alberschwende : FFC Vorderland
Carinthians Spittal : LUV Graz/DFC Leoben

Sonntag, 2. Oktober
Rankweil : SKV Altenmarkt
ASK Erlaa : FC Südburgenland
Wiener SK : USC Landhaus

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