In Melk könnten schon Entscheidungen fallen

Supercars: Pucher gegen Höller an der Spitze. - Foto: Walter Vogler
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MOTORSPORT. Die Rallycross Elite trifft sich zum vorletzten ÖM-Lauf in Melk. Die heimische Elite ist vollständig am Start.

 

Die heimische Rallycross Elite trifft sich zum vorletzten ÖM-Lauf in Melk. Max Pucher, Alois Höller, Gerald Eder, Karl Schadenhofer, Michael Stoklassa, Daniel Karlovits und Dominik Janisch.

Am Sonntag wird auf dem Wachauring in Melk der vorletzte Rallycross Meisterschaftslauf ausgetragen. Als Veranstalter fungiert wieder – heuer bereits zum zweiten Mal – der ÖAMTC Fahrtechnik mit seiner Mannschaft an der Spitze Wachauring-Boss Johannes Danzinger, Rennleiter Roland Frisch und Rennleiter Stv. Thomas Leichtfried. Mit dabei natürlich Max Pucher, Alois Höller, Gerald Eder, Karl Schadenhofer, Michael Stoklassa, Daniel Karlovits und Dominik Janisch.

Berücksichtigt man die Ergebnisse vom vergangenen Wochenende in Greinbach, dann kann es in Melk schon zu Vorentscheidungen in der heimischen RX-Meisterschaft kommen.

Super Cars: Titelverteidiger Max Pucher aus Hinterbrühl (Ford Fiesta) erreichte in Greinbach einen zweiten Platz hinter dem ungarischen Sieger Tamas Kiss Pal (Peugeot 208). Damit konnte Pucher sein Punktekonto in der heimischen Meisterschaft auf seinen schärfsten Verfolger Alois Höller (Ford Focus) auf 46 Punkte ausbauen. Höller hatte Pech: Sein Wagen überschlug sich im Finale, das Rennen wurde abgebrochen und musste neu gestartet werden. Trotzdem will Höller in Melk und beim Finale in Fuglau seine äußerst geringen Titelchancen noch wahrnehmen. Gelingen Pucher in Melk aber einige Punkte, dann kann er bereits den Sekt einkühlen und von einer erfolgreichen Titelverteidigung sprechen. Höller muss aber auch auf seinen Verfolger Gerald Eder (Skoda Fabia) schauen. Der Lokalmatador liegt nur vier Punkte hinter dem Oberösterreicher und könnte sich in den restlichen beiden Rennen zum Vizemeister machen. Aber auch Tristan Ekker (VW Polo), Christoph Holzner (Mitsubishi Lancer Evo 6), Rene Derfler und Roland Rohrer (beide Mitsubishi Lancer) sind für Plätze im Mittelfeld gut.

Super 1600: Hier sollte es zu einem Zweikampf zwischen dem Meisterschaftsführenden Österreicher Raphael Dirnberger (Skoda Fabia) und Jan Ratajski (Skoda Fabia) kommen. Der Mann aus Tschechien liegt nur 14 Punkte hinter dem Oberösterreicher Dirnberger zurück. Zuletzt hatte Ratajski in Greinbach die Nase vorne. Seine Rallycross Premiere feiert in dieser Klasse Christoph Zellhofer, der normalerweise im Rallyesport bzw. im Suzuki Motorsport Cup unterwegs ist. Er steuert in Melk einen Suzuki Swift.

Super Touring Cars + 2000:  Die Fans dürfen sich auf einen beinharten Zweikampf zwischen dem Landfriedstettner Karl Schadenhofer (VW Golf IV) und dem Leibener Michael Stoklassa (BMW E36) freuen. Die beiden Niederösterreicher sind in der Meisterschaft derzeit nur um sieben Punkte getrennt. Zuletzt in Greinbach feierte Schadenhofer einen vollen Erfolg vor Stoklassa. Weitere Podestanwärter sind Mathias Brunner (Mini Cooper), Hans Eigenbauer (Skoda Fabia), der Tscheche Karel Vaclavik (VW Golf), Sebastian Fraissl (BMW E36), und Lukas Hinterberger (BMW E36). Gespannt  kann man auf das Antreten von Lokalmatador Peter Freinberger (Volvo 242) in dieser Klasse sein.
 
Super Touring Cars – 2000: Noch ist nicht klar, ob der überragende Tscheche Roman Castoral an den Start gehen wird. Er hat heuer bereits mit seinem Opel Astra sechsmal gewonnen und liegt in der Meisterschaft mit einem Vorsprung von 71 Punkten auf den St. Leonharter Heinz Glinz (Renault Clio) in Führung. Da Glinz aber nur mehr 70 Punkte erreichen kann, steht Castoral als Meister bereits fest. Sollte der Tscheche deshalb nicht starten, kommt es zu einem Duell um den Vizemeistertitel zwischen Glinz und Martin Jakubowics (Renault Clio). Beide trennen 52 Zähler ohne Berücksichtigung eines Streichresultats.

Super Touring Cars – 1600: Drei Teilnehmer haben noch Chancen auf den Titel. Derzeit führt der Burgenländer Daniel Karlovits (Honda Civic)  mit 35 Punkten Vorsprung auf Lokalmatador Thomas Mühlbacher (Toyota Corolla) und mit 47 Zählern auf die Hollabrunnerin Birgit Kuttner (Honda Civic). Jeder Ausgang ist möglich. Zuletzt gewann in Greinbach Thomas Mühlbacher das Finale,  Daniel Karlovits wurde Dritter und Birgit Kuttner Fünfte. Da der Zweite und Vierte (Ungarn) von Greinbach in Melk nicht starten, werden sich noch Alexander Kaar (VW Polo), Richard Förster ((VW Polo), Patrick Riedl (Citroen Saxo), Andreas Hipfl (VW Polo), Markus Werfring (VW Golf) und Hubert Spitzhofer (Suzuki Swift) um einen Finaleinzug bemühen.

National 1600: Mit 23 Nennungen ist dies die zahlenmäßig am stärksten besetzte Klasse in Melk. In der Meisterschaft führt momentan Dominik Janisch (VW Polo) mit 20 Punkten Vorsprung auf den Sieger von Greinbach, Robert Vogl (Citroen Saxo). Auf Platz Drei liegt derzeit Andreas Hungendorfer (Citroen Saxo), sein Rückstand auf Janisch beträgt derzeit 23 Punkte. Also hier ist im Kampf um den OSK-Pokal noch sehr viel möglich. Natürlich kann jeder der restlichen 20 Piloten für eine Überraschung sorgen.     

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