Jakob Dusek zeigt Flagge im Snowboard-Weltcup

Jakob Dusek zeigte am Wochenende gute Leistungen. - Foto: Trendsport
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SNOWBOARD. Beim Cross-Weltcup in La Molina (ESP) waren Katharina Neussner und Jakob Dusek dabei. 

Für Jakob Dusek, der den Europacup mit 2.600 Punkten vor Luca Haemmerle (1700) anführt, war der Weltcup ein Testlauf, um einen Vergleich mit der Weltelite herzustellen. Durchaus zufriedenstellend fuhr der Niederösterreicher in der Qualifikation (52 Starter/12 Nationen) auf Rang 20 und ließ dabei zwei Starter aus dem österreichischen Nationalkader hinter sich.

Der 21-Jährige schaffte trotz Sturz den Sprung ins Viertelfinale und holte als 15. und drittbester Österreicher sein bisher bestes Weltcupresultat. Mit dieser Leistung verwies er den Bronze-Medaillengewinner bei den Olympischen Spielen in Korea, Regino Hernandez (ESP), auf Platz 16. Alessandro Haemmerle (V) entschied das Weltcup-Rennen vor Hanno Douschan (Union Klagenfurt) und Emanuel Perathoner (ITA) für sich. Der Wahl-Vorarlberger Julian Lüftner, der als vierter ÖSV-Boarder in das 32er-Finale eingezogen war, kam in der Auftaktrunde zu Sturz und belegte in der Endabrechnung Rang 26.

Auch Katharina Neussner war mit ihrer Leistung und mit Rang zehn in der Qualifikation zufrieden. Die Niederösterreicherin Pia Zerkhold versäumte mit Platz 17 die Quali um einen Rang. Katharina Neussner verpatzte beim Start ein Weiterkommen über das Viertelfinale hinaus und landete wie Dusek auf Platz 15 im 23 Starterinnen zählenden Feld.

Um Europacup-Punkte geht es für Jakob Dusek und Hannah Kocher am kommenden Wochenende in der Schweiz (Lenk). Schade, dass zeitgleich ein Weltcup in Moskau stattfindet bei dem Dusek gerne dabei gewesen wäre.

Benjamin Karl auf langsamen Kurs 16.

Im Vorjahr standen Gendarmarie, Geheimdienste und Scharfschützen entlang der Stecke weil im Vorfeld bei einem Bombenanschlag 15 Menschen ums Leben kamen. Julia Dujmovits verzichtete daher 2017 auf einen Start in der Türkei. Diesmal blieb der Vorjahrssieger Prommegger zu Hause, nicht aus Angst vor einem Anschlag, sondern wegen seiner Rückenschmerzen. Benjamin Karl schaffte im Vorjahr Rang 10, kam heuer als 16. knapp ins Finale und hatte das Pech – so wie bei den Olympischen Spielen – im Achtelfinale auf dem langsameren blauen Kurs fahren zu müssen. –

„Wenn das so weiter geht, reicht die Quali für eine Entscheidung. Leider langweilig zum Zuschauen. Bring back the Re run“, so Erik Wöll.

Sebastian Kislinger als Schnellster der Qualifikation im Viertelfinale musste sich vom Slowenen Rok Marguc geschlagen geben und wurde als bester Österreicher Fünfter. Der Kärntner Alexander Payer unterlag ebenfalls im Viertelfinale dem Italiener Edwin Coratti und reihte sich auf Platz acht ein. Der Niederösterreicher Benjamin Karl musste in einem rein österreichischen Achtelfinal-Duell Kislinger den Vortritt lassen und belegte Rang 16. Der Vorarlberger Lukas Mathies blieb als 34. an der Qualifikations-Hürde hängen. Der Sieg ging an den Deutschen Stefan Baumeister vor Coratti und dem Slowenen Tim Mastnak.

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