Jetzt ist es “amtlich”: Der SKN ist Tabellenletzter

Goali Christoph Riegler einmal mehr bester SKN-Spieler. - Foto: Lackinger
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FUSSBALL. Auch im “Kellerderby” der heimischen Bundesliga bot der SKN St. Pölten eine erschreckend schwache Leistung.

SKN St. Pölten – Wolfsberger AC 0:1 (0:0). – SKN: Riegler; Stec, Huber, Luan, Ingolitsch (82. Martic); Hofbauer, Malicsek (54. Keles), Rasner, Schütz; Luxbacher, Riski (64. Vucenovic). – WAC: Dobnik – Frieser, Rnic, Igor, Wernitznig – Rabitsch, Offenbacher, Ashimeru – Ouedraogo, Orgill, Jovanovic. – Tor: Offenbacher (49.). – Die Wölfe haben es leider auch an diesem Wochenende verabsäumt, Selbstvertrauen für die letzten Spiele dieser Saison zu tanken. Gegen den Wolfsberger AC bot der SKN im Kellerduell der Liga einen beinahe beschämenden Auftritt und musste sich den Kärntnern letztendlich knapp mit 0:1 geschlagen geben.

Viel hatte sich das Tabellenschlusslicht für das Duell mit dem Tabellenneunten vorgenommen. Letztlich wurde aber nur der letzte Tabellenplatz “einzementiert”. Trainer Dietmar Kühbauer veränderte seine Elf im Vergleich zur Salzburg-Partie auf drei Positionen und brachte mit den wieder spielberechtigten Stec und Schütz sowie Riski frische Kräfte.

Schon die erste Hälfte war allerdings wahrlich kein Leckerbissen für die 1.700 Zuseher in der NV Arena. Die Kühbauer-Elf war zwar bemüht, konnte durch viele Ungenauigkeiten im Spielaufbau allerdings nie wirklich Druck auf den Gegner erzeugen. Bei den Kärntnern zeigte sich ein ähnliches Bild, wodurch gefährliche Szenen vor den jeweiligen Toren absolute Mangelware waren.

Die Ausnahme stellte die zehnte Spielminute dar, in der die Gastgeber einmal schnell umschalten konnten. Nach einer schönen Kombination über die rechte Seite bediente Luxbacher den im Rückraum lauernden Hofbauer, doch der schoss auf aussichtsreicher Position neben das Tor.

Kurze Zeit später setzte sich Riski nach einem weiten Ball in die Spitze zwar im Laufduell mit Rnic durch, wurde bei seinem Abschluss aber in letzter Sekunde abgeblockt (22.). Auf der Gegenseite musste Riegler nur ein einziges Mal zupacken – ein harmloser Weitschuss von Offenbacher stellte jedoch kein großes Problem für Riegler dar (44.). Entsprechend der Leistung ging es mit einem torlosen Remis in die Kabinen.

Ein nicht gerechter Eckball entscheidet die Partie

Nach der Pause wollten die Wölfe mit mehr Elan an die Sache herangehen und dem Gegner ihr Spiel aufzwingen. Dieser Plan scheiterte aber bereits wenige Minuten nach Wiederbeginn – bei einer zu Unrecht gegeben Korner vergaß das Wolfsrudel auf den an der Strafrumgrenze wartenden Offenbacher und der schoss die Ibertsberger-Elf mit einem satten Schuss ins linke Eck mit 1:0 in Front (49.).

Wieder einmal ein Tiefschlag für das Kühbauer-Team. Einer, von dem sich der SKN in dieser Partie nicht mehr erholen sollte. Denn obwohl man in weiterer Folge immer mehr riskierte und versuchte schnell nach vorne zu spielen, in Bedrängnis brachte man die Hintermannschaft der Wolfsberger eigentlich kaum. Im Gegenteil, die Gäste hatten sogar mehrmals die Chance, die Partie frühzeitig für sich zu entscheiden. Erst drehte Riegler einen Jovanovic-Kracher über die Latte (78.), ehe er auch im Eins gegen Eins mit Ex-Wolf Gschweidl (83.) und Ashimeru (84.) die Oberhand behielt. Nutzen sollte das alles am Ende aber nichts mehr – nach 90 Minuten war die nächste bittere Pleite traurige Gewissheit.

 

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