Karate-EM in Sotchi ist nächste Herausforderung

Share Button

KARATE. Die Jugend- und Junioren-EM Anfang Februar im russischen Sotchi werfen ihre Schatten voraus.

Europas Top-Jugend traf sich in Hard am Bodensee beim Austrian Karate Champions-Cup zu einem letzten Kräftemessen und zur Formüberprüfung vor der EM:  130 Vereine, Verbände und Nationalteams aus 23 Nationen gaben knapp 700 Nennungen ab.

Aus dem Bezirk St. Pölten traten Wettkampfleiter und Kampfrichterchef Alois Wiesböck (Karate Hayashi), ÖKB-Sportdirektor Martin Kremser (Traismauer), LZ-Coach Erhard Kellner sowie die Nationalteam-Athletinnen Kristin Wieninger aus St. Pölten und Funda Celo aus Neulengbach (beide UKC Zen Tai Ryu HAK
U16-Vizeweltmeisterin Funda Celo ist in der Zwischenzeit bei den U18-Juniorinnen gelandet. De SLZ/HASL-Athletin hatte in der ersten Begegnung mit der Deutschen Samantha Krause (Nordrhein Westfalen) kein Problem mit 5:0 zu gewinnnen, und auch die zweite Runde gegen Fiona Slow (Shitokai Scotland) ergab ein glattes 5:0. Ein drittes 5:0 über die Deutsche Andreina Knoke (Nordrhein Westfalen) führte Celo ins Finale, wo sie auf die Favoritin, die WM-Dritte und Jugend-Europameisterin Carolina Amato aus Italien traf. In einer spannenden Begegnung sah das internationale Kampfgericht die Neulengbacherin mit 3:2 Flaggen besser.

Kristin Wieninger gewann gegen Ex-Kollegin

Kristin Wieninger überstand die erste Runde kampflos, da die Französin Louise Frieh nicht erschienen war. In der Folge sah sie sich einer deutschen Phalanx gegenüber: Sie überfuhr zuerst Marija Djordjeric (Nordrhein Westfalen), dann Emma Janekova (Bayerischer Karate Bund) mit jeweils 5:0. Dann eine kurze Schrecksekunde: Ein knappes 3:2 über Kiana Schaefer (Karate-Dojo Lich) brachten Poolsieg und Finaleinzug. Das Finale gehörte dann klar der Sportsoldatin Kristin Wieninger: Sie gewann mit einem klaren 5:0 über die ehemalige Klub- und SLZ/BORGL-Kollegin Patricia Bahledova, die nun für das LZ Vorarlberg startet, die Goldmedaille dieses Bewerbes.

Coach Erhard Kellner: „Die beiden sind bei ihrer Performance unglaublich stabil geworden und nützen die Systeme SLZ/HASL/BORGL und Heeressport optimal. Zahlreiche persönliche Einladungen zu internationalen Turnieren zeigen an, dass sie zu den Promis der Kata-Szene gehören, die Turnierveranstalter dabei haben wollen.“

Bereits am nächsten Wochenende geht’s zur Akklimatisierung und unmittelbaren Wettkampfvorbereitung nach Sotchi, wo am ersten Februar-Wochenende die europäischen Jugend-Titelkämpfe in den Altersklassen U16, U18 und U21 ausgetragen werden.

Kommentar hinterlassen zu "Karate-EM in Sotchi ist nächste Herausforderung"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*