Karateelite beendete erfolgreiches Wettkampfjahr

ÖKB-Sportdirektor Martin Kremser (li.), Kristin Wieninger, Sima, Funda und Isra Celo, Verena Köfinger sowie Bundestrainerin Marianne und Erhard Kellner. - Foto: zVg
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KARATE. Mit den Trbovlje Open in Slowenien endet das Karate-Wettkampfjahr für die Spitze des Österreichischen Karatebundes.

Obwohl das NÖ. Leistungszentrum bzw. der UKC Zen Tai Ryu HAK St. Pölten nur mit einem Rumpfteam unterwegs war, kam die Qualität der Nachwuchsarbeit deutlicher denn je zum Vorschein. Insbesondere durch die Leistungsexplosion der SLZ/HASL-Athletin Funda Celo, die sich zum Favoritenschreck entwickelt und die Sotschi-Qualifikation glatt geschafft hat. Sie erreichte mit Siegen über die Slowenin Manja Resinovic, die Kroatin Sara Malcec und die Serbin Vanja Blagojevic den Endkampf, wo sie die Kärntnerin Laura Verschnig, ihre höher eigeschätzte Konkurrentin ums EM-Ticket glatt mit 5:0 auf Platz zwei verwies. Zusätzlich startete sie auch in der allgemeinen Klasse, wo sie im Finale auf die ehemalige BORGL-Schülerin Patricia Bahledova traf. Das Duell der beiden Vizeweltmeisterinnen gewann abermals Funda Celo mit 4:1, die sich damit ihr zweites Gold holte. Verena Köfinger (Union Langenlois) gewann erfreulicherweise Bronze. „Mein Trainingsaufwand von 20 bis 25 Stunden wöchentlich während der Sommerferien drückt sich hier aus,“ sieht Funda Celo die Grundlage für ihre Leistungsexplosion.

Im U21-Bewerb erreichte Heeres-Sportlerin Kristin Wieninger trotz eines aus Okinawa mitgebrachten schweren grippalen Infekts nach Freilos und Siegen über Adelina Osmanaj (Slowenien) und Sara Malcec (Kroatien) das Finale, wo sie ihrer internen Konkurrentin um den EM-Start, Patricia Bahledova, knapp mit 2:3 unterlag. Das bessere Abschneiden beim ersten Qualifikationsturnier vor zwei Wochen in Ljubljana (Wieninger Erste, Bahledova Dritte) und die Führung im ÖKB-Ranking dürften jedoch Wieninger den Start in Sotschi sichern.

Celo-Sisters holten sich abermals Gold

Bleiben noch die beiden jüngeren Celo-Sisters: Isra Celo marschierte in ihrer Kategorie (U14) mit Siegen über die Tamara und Inga Grcic (beide Kroatien), Ivana Milenkovic und Mina Mesic (beide Serbien) direkt zu Gold. Sie startete zusätzlich, um Erfahrung zu sammeln, in der nächsthöheren Kategorie (U16), wo sie zuerst über Tadea Namestnik (Slowenien) und Dubravka Zivkovic (Serbien) mit jeweils 5:0 siegreich blieb, dann aber an der Kroatin Sabina Petkovic knapp mit 2:3 hängenblieb. Mit Trostrundensiegen über Aleksanda Cvorovic (Slowenien) und Sarah Flaschberger (Ö) bestieg sie hier das Podest als Dritte. Bei Sima Celo, 11, lief es umgekehrt: Sie gewann in der eigenen Katgorie (U12) über die Trostrunde Bronze und holte sich in der U14-Mittelstufe mit Siegen über Masa Todorovic (Serbien), Elena Vemic (Albanien) und Eva Tomazic (Slowenien) Gold.

Das Turnier mit 836 Nennungen aus 14 Nationen bzw. 79 Organisationen stellte für die im Februar im russischen Sotschi stattfindende Jugend-Europameisterschaft die letzte Qualifikationsmöglichkeit dar.

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