Lietz startet mit Platz 4 in die Sportwagen-WM

Foto: Martin BeranekRichard Lietz mit seinem Porsche 911 RSR - Foto: Martin Beranek
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MOTORSPORT. Der frühere WEC-Champion Richard Lietz verpasste das Podium in Spa-Francorchamps nur um 3,3 Sekunden.

Spannende Positionskämpfe, Überholmanöver und mehrere Safetycar-Phasen begeisterten die Fans beim Saisonauftakt auf der traditionsreichen Rennstrecke in den Ardennen. Von Position drei ins Rennen gegangen, übernahmen der Niederösterreicher Lietz und sein italienischer Teamkollege Bruni im Porsche 911 RSR bereits nach weniger als zwei Stunden die Führung in der Klasse GTE-Pro, die sie erst kurz vor Ende abgeben mussten.

Vorsprung durch Safety-Car-Phase dahin

Einen entscheidenden Faktor dabei spielte das Safety Car. Nach mehr als 4 Stunden Führungsarbeit und rund 15 Sekunden Vorsprung auf Platz 2 und 55 Sekunden auf Platz 3 schmolz eine Safety-Car-Phase in der letzten Stunde des Rennens den Vorsprung dahin. Mit abgefahrenen Reifen konnte sich Lietz nicht mehr wehren und wurde bis zum Ende des Rennens auf Platz 4 durchgereicht. Schlussendlich fehlten nach 147 Runden nur 3,3 Sekunden auf Platz 3.

„Das war wie erwartet ein sehr harter Kampf. Lange Zeit lagen wir in Führung, aber die Safetycar-Phase hat den herausgefahrenen Vorsprung zunichtegemacht. Am Ende des Rennens fuhr ich auf Doppelstintreifen und konnte mich kaum mehr gegen die Angriffe der Konkurrenz wehren“, so der Ybbsitzer nach dem Rennen.

Der zweite Lauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft FIA WEC wird am 16./17. Juni im französischen Le Mans ausgetragen.

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