Maribor: Hofmann, Pickl im Mixed-Team-Finale

Bernhard Pickl und Olivia Hofmann stehen im Mixed-Team-Finale. - Foto: Margit Melmer
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SCHÜTZENSPORT. Bei der EM für Luftdruckwaffen qualifizierten sich das ESB-Duo Hofmann/Pickl für das Finale.


Den letzten Bewerb der diesjährigen Europameisterschaft für Luftdruckwaffen in Maribor (SLO) bestritten heute Bernhard Pickl und Olivia Hofmann. Das ÖSB-Duo qualifizierte sich für das Finale und verpasste dort um einen Zehntelring den Einzug ins Match um Bronze.

Der in den vergangenen Monaten stark in den Fokus der Schießsportwelt gerückte Mixed-Team-Bewerb wurde im Februar dem IOC als neue olympische Disziplin vorgeschlagen, über deren Annahme das IOC derzeit berät und im Sommer zu einer Entscheidung kommen wird. Die ISSF möchte damit der IOC-Agenda 2020 gerecht werden, die für die Olympischen Spiele mehr Geschlechtergleichberechtigung fordert. Damit steigt auch die Bedeutung dieser jungen Disziplin als Europameisterschaftsbewerb.

Als drittbestes Team Finalrunde verpasst

Für Österreich gingen bei dieser EM Olivia Hofmann (T) und Bernhard Pickl (NÖ) als eines von 25 Teams an den Start. Den Grunddurchgang, indem jeweils fünf Fünferserien geschossen werden, beendeten die beiden mit gesamt 519,7 Ringen (Hofmann 261,1 und Pickl 258,6) und qualifizierten sich mit dem siebten Rang für das Finale der besten acht. Im Finale schossen die Österreicher gegen die Teams aus Serbien, Bulgarien und Deutschland. Letztendlich mussten sich Hofmann und Pickl knapp gegen die Deutschen geschlagen geben und verpassten als drittbestes Team dieser Finalrunde den Einzug ins Bronzematch um einen Zehntelring.

Der Europameistertitel entschied sich im Goldmatch von Russland gegen Serbien, das Serbien gewann. Frankreich trat im Match um Bronze gegen Deutschland an, das Deutschland für sich entscheiden konnte.

ÖSB-Sportkoordinatorin Margit Melmer: „Diese EM hatte für uns mit den zwei Finalplatzierungen von Luftgewehrschützin Franziska Peer und dem Luftgewehr-Mixed-Team Hofmann-Pickl seine Höhepunkte. Leider ist jedoch die erhoffte Medaille ausgeblieben. Ein positives Signal auch in Hinblick auf das olympische Programm war der heutige Mixed-Team-Bewerb. Es ist ein tolles, spannendes Format, das den Schießsport auf ein neues Attraktionsniveau hebt. Die Geschlechtergleichberechtigung wird hier in zweierlei Hinsicht berücksichtigt, denn es gibt kaum eine Sportart, in der das Leistungslevel von Frauen und Männern so ausgewogen ist. Der Mixed-Teambewerb wäre eine Bereicherung für die Olympischen Spiele.“
 

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