Massenauflauf in der Arena von Natschbach

Formel 2 Leader Marcus Lechner. - Foto: zVg
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MOTORSPORT. Zum fünften Renntag des Stockcar Racing Cups am Samstag haben sich 60 Piloten angemeldet.

Auf ein wahres Motorsport-Feuerwerk dürfen sich die Fans, aber auch die Protagonisten des österreichischen Stockcar Racing Cups am kommenden Samstag, dem 22. September, freuen. Mit 60 Nennungen erwartet die Zuschauer im Sandoval von Natschbach-Loipersbach das bislang größte Starterfeld des Jahres. „Das ist natürlich eine sehr erfreuliche Entwicklung, die uns beweist, dass der Stockcar-Sport offensichtlich immer beliebter wird“, freut sich Organisator Gerald Koloc über diesen Umstand.

Beim fünften und somit vorletzten Saisonlauf wird am Samstag wieder in vier Kategorien (Formel 2, Saloon-Car-, Hecktrieb- und Jugend-Klasse) um Punkte gekämpft. Und weil das Night Race im Sommer bei den Zuschauern großen Anklang fand, wird auch diesmal der Nachfrage Rechnung getragen und der Start nach hinten versetzt, so dass die entscheidenden Finalläufe bei Dunkelheit, also unter Flutlicht ausgetragen werden. Das heißt also ab 14 Uhr gibt’s Trainings- und ab ca. 15 Uhr die ersten von drei Vorläufen. Die Grande Finalis sind dann wieder für etwa 21.30 Uhr geplant.

Alle Spitzenfahrer sind dabei

Weil es in allen Klassen schon in Entscheidungen bzw. Vorentscheidungen gehen kann, lässt sich natürlich auch keiner der Spitzenfahrer den fünften Renntag am Samstag entgehen. In der Formel 2 rund um deren Gesamtführenden Marcus Lechner aus Grafenbach werden elf Piloten am Start stehen. Allerdings kommen neben dem Leader auch auf den Würflacher Andreas Gruber, der nur zwei Punkte hinter Lechner liegt, und Gerhard Windstey (Grafenbach), als Dritter auch noch in Titel-Schlagdistanz, diesmal starke Gegenspieler zu. Mit Ex-Meister Patrik Krassnigg aus Voitsberg, dem Polen Marcin Klonowski oder dem Niederländer Richard Kamies steigen Stockcar-Routiniers mit höchster Siegermentalität in die Rennen der schnellsten Klasse ein.

Mit 27 Startern weist die Saloon Car Kategorie wieder den höchsten Beliebtheitsgrad auf. Hier sieht sich der Neunkirchner Spitzenreiter Marco Steiner mit seinem Ford Puma hauptsächlich den Angriffen seiner ersten Verfolger Jürgen Ebner (Ternitz/Mazda MX3), Oliver Giefing (Breitenau/VW Golf 3) bzw. Mario Kroffl (Grafenbach/VW Golf 3) ausgesetzt.

Elf Piloten haben sich für die ebenfalls immer beliebter werdende Hecktrieb-Klasse angemeldet. Der Titelkampf in dieser Klasse scheint nur noch ein Zweikampf zu sein. Anton Bock aus Würflach wird mit seinem 200-PS-BMW 320 versuchen, die Attacken von Harald Christoph (Steinabrückl/Volvo 740) abzuwehren. Für Titelverteidiger Gerald Koloc (Gloggnitz/BMW 535 i/250 PS) müsste es schon sehr gut laufen, wenn er am Ende wieder ganz vorne stehen will.

Last but not least umfasst die vorliegende Nennliste auch in der Jugendklasse elf startwillige Piloten. Hier gibt es mit dem Puchberger Michael Kindl den klarsten aller Favoriten. Der 16-jährige VW-Polo-Pilot hat heuer alle Rennen, in denen er am Start war, gewonnen. Sein erster Verfolger, Marius Scherz aus Breitenau, hat bereits fast 100 Punkte Rückstand auf den Dominator.

Der Eintritt zum fünften Renntag am kommenden Samstag kostet wieder nur zehn Euro pro Erwachsenem, Kinder bis 15 Jahren haben freien Zutritt.

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