Mexiko war für Andreas Gstöttner keine Reise wert

Nicht zufrieden mit seinem WM-Auftritt: Andreas Gstöttner. - Foto: Privat
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BOGENSCHIESSEN. Die WM in  Mexiko City verlief für Andreas Gstöttner nicht nach Wunsch. Die klimatische Umstellung zeigte ihre Wirkung.

Die österreichischen Hoffnungen bei der Weltmeisterschaft in Mexiko lagen im Recurve auf Andreas Gstöttner. Der 21-Jährige, der sich zuletzt beim letzten World Cup in Berlin mit dem neunten Rang  gut in Szene setzten konnte, blieb allerdings hinter seinen Erwartungen.

In der Qualifikation, bei der er phasenweise auf Rang 13/14 unterwegs war, konnte er seine Leistung nicht halten und am Ende belegte er  Rang 32. Der eigentlich keine so schlechte Ausgangsposition ist (120Teilnehmer insgesamt und 104 Athleten kommen in die Elimination). Andreas traf in der ersten Runde auf den Italiener Marco Galliazzo. Der Doppelolympiasieger erwischte in der Qualifikation mit Rang 81 zwar einen schlechten Tag, jedoch ist er ein ausgezeichneter Schütze bei Windstille und niemals zu unterschätzen.

Schon in der ersten Runde kam das Aus

Der Niederösterreicher war schon am Vortag überzeugt, dass es sehr schwer werden wird gegen den Italiener. Und er behielt Recht. Die perfekten Bedingungen für Galliazzo – Windstille und Sonnenschein – spielten den Italiener in seine Karten Mit einem klaren 0:6 schied Gstöttner bereits in der ersten Runde aus. „ Mir ging am Qualifikationstag schon die Kraft aus. Ich kann nicht sagen, was los war. Aber mit 29,29,30 hatte sich Marco klar den Sieg geholt. Es hat diesmal für mich nichts gepasst“, so Gstöttner. Die letzte Beschickung durch Bundestrainer Samo Medved hätte sich Andreas auch anders vorgestellt.

Zum Nachdenken bleibt jedoch wenig Zeit. Eine kurze Pause steht an und dann beginnt die Indoor Saison

 

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