Nadja Heigl holte sich Bronze bei der CX-WM

WM-Bronzemedaillengewinnerin Nadja Heigl. - Foto: Stefanie Wacht
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RADSPORT. Ein historisches Ergebnis mit Platz drei hat Nadja Heigl bei den UCI CX-Weltmeisterschaften in Valkenburg (NED) eingefahren.

Ein historisches Ergebnis mit Platz drei hat Nadja bei den 69. UCI CX-Weltmeisterschaften in Valkenburg (NED) eingefahren. Evie Richards (GBR) ist erwartungsgemäß auf Platz eins gefahren, doch Nadja hatten wohl die wenigsten auf dem Bildschirm. Österreichs CX-Aushängeschild aus Korneuburg hat sich von Runde zu Runde vorgearbeitet und ist voll ans Limit gegangen.

Mit der Niederländerin Ceylin Del Carmen Alvarado hat sie sich über das ganze Rennen um Platz zwei gekämpft. Fast wäre es noch die Silbermedaille geworden, doch die steilen Stufen hatten Nadja viel Kraft gekostet und so ist sie aufden dirtten Platz gelandet. Ein Ergebnis. mit dem wohl die wenigsten gerechnet haben und für Überraschung bei den anwesenden Medien gesorgt hat. Nadja ist heute die ideale Linie gefahren, es waren für sie einfach die perfekten Bedingungen: Ein extrem schwerer und technischer Kurs in Kombination mit viel Gatsch. Genau nach ihrem Geschmack. Nadja: „Eine Medaille ist immer etwas besonderes. Ich freue mich sehr.“

Diese Platzierung ist der Lohn eines harten Weges, den die sechsfache Staatsmeisterin im Querfeldein bis jetzt gegangen ist, und eine gute Basis für die Suche nach einem Team. Für den Querfeldein-Sport in Österreich ist diese noch nie dagewesene Sensation ein wichtiges Zeichen und motiviert hoffentlich mehr Frauen, diesem Nischen-Sport nachzugehen.

Bericht/Foto: Stefanie WACHT

 

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