Niederösterreich dominiert in drei Stilrichtungen

Funda Celo.
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KARATE. Die Österreichische Stilrichtungsmeisterschaft im Goju/Shito/Wado Ryu-Karate ging heuer zum 16. Mal über die Bühne.

Diesmal im unteren Waldviertel, veranstaltet vom routinierten Organisationsteam um Roland und Rosemarie Hösele, den Motoren des Union Karateklubs Langenlois.

Trotz der urlaubsträchtigen Pfingstfeiertage kamen knapp 300 Karatesportler aus den Landesverbänden Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Burgenland, Steiermark und sogar aus Kärnten ins Kamptal, um in 68 Kategorien der Karatestile Goju Ryu, Shito Ryu, Wado Ryu und Kobudo (traditionelle Waffen) die österreichischen Meister zu ermitteln.

Diese drei Stilrichtungen stellen im rot-weiß-roten Karatesport im Gegensatz zum weit verbreiteten Shotokan-Karate Minderheitenstile dar, haben aber durch die jahrelangen Bemühungen des UKC Zen Tai Ryu HAK St. Pölten einen Qualitätssprung erlebt, der die Kata-Sportler in die internationale Spitze katapultierte wie die WM-Medaillen der SLZ-Sportlerinnen Funda Celo, Kristin Wieninger und Patricia Bahledova (nun in Vorarlberg) dokumentieren. Daher gab es in Langenlois in der allgemeinen Klasse fast dieselben Finalbegegnungen auf internationalem Niveau wie bei den Staatsmeisterschaften im April: So siegte Heeres-Sportlerin Kristin Wieninger im Shito-Finale mit 3:2 über SLZ/HASL-Athletin Funda Celo, die sich dafür im Kobudo mit einem 4:1 gegen Wieninger  durchsetzen konnte.

Niederösterreich im Medaillenspiegel voran

Die Veranstaltung demonstrierte die sportliche Überlegenheit des niederösterreichischen Karatesports im Bereich Kata: Das nö. Karate-Leistungszentrum St. Pölten gewann 22 mal Gold, 8 mal Silber und 6 mal Bronze vor Shiai Karate-Do Wien (7/5/9) und dem burgenländischen Frieways Karateklub (5/3/3). Ein ähnliches Bild ergab die Länderwertung, wo Niederösterreich mit 40 mal Gold, 46 mal Silber und 49 mal Bronze vor Wien (11/8/15) und der Steiermark (6/6/5) an der Spitze lag.

Erfolgreichste Athletin war Funda Celo, die alle Startmöglichkeiten ausschöpfte mit 6 mal Gold und 1 mal Silber vor Mugendo-Karateka Christoph Scheuch (5 mal Gold, 1 mal Silber) und ihren Schwestern Isra (4 ml Gold) und Sima Celo (3 mal Gold, 2 mal Silber). Insgesamt waren alle Vereine aus St. Pölten und Umgebung (Karate Hayashi, Union Mugendo, UKC Zen Tai Ryu HAK, Wado Lilienfeld, Wado Sportunion) in den Medaillenrängen vertreten und dokumentierten den hohen Stellenwert des blau-gelben Karate in Österreich. Schwester Isra Celo konnte Ihre Berufung ins Nationalteam für die Welt Jugend-Liga nächste Woche in Sofia völlig rechtfertigen. Obwohl altersmäßig noch zu U14 gehörig, startete sie im Hinblick auf die Herbstsaison in vier U16-Klassen und lieferte dabei vier klare Siege ab.

Insgesamt waren alle Vereine aus St. Pölten und Umgebung (Karate Hayashi, Union Mugendo, UKC Zen Tai Ryu HAK, Wado Lilienfeld, Wado Sportunion) in den Medaillenrängen vertreten und dokumentierten den hohen Stellenwert des blau-gelben Karate in Österreich.

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