Rang drei für Benjamin Karl beim Weltcup in Rogla

Das Siegerpodest in Rogla mit Benjamin Karl (3.v.re.). - Foto: zVg
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SNOWBOARD. Der Trendsport Weichberger-Boarder aus Wilhelmsburg ist nach diesem Ergebnis auf Olympia-Kurs.

Dass ich nach meinem Comeback hier in Rogla auf dem Stockerl stehen darf, ist gewaltig. Ich bin heute im Rennen wieder so richtig ins Snowboarden hineingekommen. Ich habe mich von Lauf zu Lauf steigern können, obwohl ich etwas nervöser war als sonst. Schließlich geht es ja auch um die Olympia-Quali. Ich will mich sportlich für die Spiele qualifizieren und nicht aufgrund eines Trainerentscheids dort hinkommen. Auch unter diesem Gesichtspunkt war meine heutige Leistung sehr viel wert.”

Fünf Wochen vor der Medaillenvergabe bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang haben sich die rot-weiß-roten Raceboarder am Samstag beim Weltcup-Parallelriesentorlauf in slowenischen Rogla in bestechender Form präsentiert! Bei den Herren bezwang der Salzburger Andreas Prommegger im großen Finale den Italiener Edwin Coratti um fünf Hundertstelsekunden und feierte damit seinen 16. Einzelsieg im Weltcup. Als sensationell ist die Leistung von Benjamin Karl (UNION Trendsport Weichberger) einzustufen, der nur sechs Wochen nach dem Bruch des Sprungbeins und zwei Bänderrissen im rechten Sprunggelenk im kleinen Finale den Italiener Aaron March um 0,04 Sekunden bezwang und großartiger Dritter wurde.

Auch zwei Podestplätze für die Damen

Auch bei den Damen gab es durch Claudia Riegler (UNION SC Flachau) und Julia Dujmovits (SC UNION Güssing) zwei Podestplätze für das ÖSV-Team. Die 44-jährige Riegler forderte im großen Finale die PGS-Saisondominatorin Ester Ledecka (CZE) voll, ehe sie knapp vor dem Ziel etwas zu viel Risiko nahm und durch das vorletzte Tor hindurch fuhr. Rang zwei bedeutete für die Salzburgerin dennoch das beste Saisonresultat. Die Burgenländerin Julia Dujmovits, die im Semifinale Riegler unterlegen war, entschied das Duell um Platz drei gegen die slowenische Lokalmatadorin Gloria Kotnik für sich.

Die Kärntnerinnen Sabine Schöffmann (5.), Ina Meschik (8.) und Daniela Ulbing (13.) komplettierten das starke Resultat der ÖSV-Damen. Bei den Herren klassierte sich Alexander Payer nach dem Aus im Achtelfinale an der elften Stelle. Sebastian Kislinger (17.), Johann Stefaner (33.) und Lukas Mathies (39.) verpassten den Einzug in das 16er-Finale.

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