Rimser verabschiedet sich aus dem Spitzensport

Foto: Tinefoto
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BEACHVOLLEYBALL. Cornelia Rimser wird in der kommenden Saison nicht mehr mit Lena Plesiutschnig am Court stehen.

 Die zwölfmalige österreichische Meisterin und zehnfache Cupsiegern in der Halle, deren größter Erfolg am Beach ein neunter Platz bei der Heim-EM in Klagenfurt war, will sich stattdessen auf ihren Studienabschluss und ihre berufliche Laufbahn konzentrieren. Volleyball- und Beachvolleyball spielen wird man sie natürlich weiterhin sehen.

Mit dem Ende dieser Saison wird Cornelia Rimser nicht mehr im Damen-Kader des Beach-Nationalteams zu finden sein. Nach zahlreichen nationalen und internationalen Top-Resultaten, kann Rimser auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken. „Es war eine wunderbare Zeit und speziell die letzte Saison war sehr aufregend. Lena und ich waren eine gute Kombination aus einer jungen und einer erfahrenen Spielerin“, resümiert Rimser. Trotzdem beschloss Rimser sich mit Ende des Jahres neuen Zielen zu widmen. „Durch den Rücktritt von Steffi Schwaiger werden auch die Teams im Damenkader neu gemischt. Zeitgleich habe ich durch den starken sportlichen Fokus letztes Jahr auch gemerkt, dass ich mich nun vermehrt um meinen Studienabschluss und um meine berufliche Zukunft kümmern möchte. 2017 war eine tolle Saison, mit dem Höhepunkt bei der Weltmeisterschaft in Wien. Die Heim-WM war ganz klar einer der schönsten Momente in meiner sportlichen Karriere und ich bin dankbar und froh, dass ich daran teilnehmen durfte. Trotzdem, oder vielleicht sogar deswegen, ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, neue Wege einzuschlagen und mich weiterzuentwickeln“, so Rimser mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Auch Teamkollegin Lena Plesiutschnig bilanziert positiv

Auch Rimsers Teamkollegin der vergangenen Saison, Lena Plesiutschnig, resümiert die Saison 2017 durchwegs positiv. „Es hat zwar eine Zeit lang gedauert, bis wir uns als Team so eingespielt hatten, dass alles funktioniert hat, aber ich durfte durch das Zusammenspiel mit Conny Beachvolleyball auch aus einer neuen Perspektive kennenlernen. Das war sicher eine wichtige Erfahrung für mich und ich bin froh, dass ich diese Herausforderung mit Conny teilen durfte. Ich wünsche ihr nur das Beste für die Zukunft“, so Plesiutschnig.

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