SKN St. Pölten bleibt auf der Verliererstraße

Auch ein starker Filip Dmitrovic im Tor des SKN kann die Niederlage nicht verhindern. - Foto: SKN
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FUSSBALL. Der Absturz des SKN St. Pölten geht ungebremst weiter. Gegen Mattersburg gab es eine 0:3-Heimpleite.

St. Pölten – Mattersburg 0:3 (0:0).- SKN: Dmitrovic; Luan, Huber, Muhamedbegovic; Rasner (78./Keles), Malicsek (56./Entrup), Hofbauer, Bajrami, Mehmedovic (46./Schütz); Atanga, Pak. – Mattersburg: Kuster; Novak, Malic, Mahrer, Lercher; Grgic (74./Ertlthaler), Jano; Okugawa, Perlak (71./Ortiz), Pink (76./Höller); Prevljak. – Das wird es wohl gewesen sein. Nach der Heimblamage gegen Mattersburg scheint die Relegation um den Ligaerhalt Realität zu werden.

Gleich vier neue Kräfte schickte Leitwolf Oliver Lederer im Vergleich zur Auftaktniederlage im Linz zu Spielbeginn auf das Feld. Mit schnellen Seitenwechseln im Angriffsdrittel sollten die Mattersburger Abwehr aus den Angeln gehoben weren – ein Rezept, das durchaus in die Hose ging.

Denn die Burgenländer vertrauen auf die Defensive und überließen den Wölfen das Spiel. Sie konnten aus dieser Überlegenheit allerdings kein Kapital schlagen. Und so war es die Mannschaft von Ex-Leitwolf Gerald Baumgartner, die als erstes gefährlich wurde. Nach einem Lochpass fand Prevljak allerdings in Dmitrovic seinen Meister (31.).

Die harmosen Wölfe fanden kaum ein Mittel, die Mattersburger im ersten Durchgang mit Bravour, ließen in der Offensive allerdings die notwendige Präzision vermissen. Die logische Folge: Die Teams gingen mit einem torlosen Remis in die Pause.

Früher Gegentreffer leitete Pleite ein

Die zweite Hälfte begann dann genauso wie vor einer Woche in Linz – denn abermals musste bereits früh nach Wiederbeginn ein Gegentreffer kassiert werden: Nach einem Fehler im Spielaufbau kreierten die Gäste ein Übergewicht im Strafraum der Wölfe und Prevljak vollendete aus kurzer Distanz zum 0:1 (49.). Ein Tiefschlag, von dem sich das Tabellenschlusslicht nicht mehr erholen sollte…

Denn die Mattersburger übernahmen ab diesem Zeitpunkt die Kontrolle über das Geschehen. Das Wolfsrudel bekam in weiterer Folge keinen Zugriff mehr auf das Spiel, fand allerdings dennoch eine Ausgleichschance vor. Der Schuss von Dominik Hofbauer aus gut 20 Metern ging jedoch am Kasten vorbei (59.). Und so schlug es erneut auf der anderen Seite ein: Nach einem Angriff über die rechte Seite fand der Ball über Umwege erneut zu Prevljak und der stellte auf 2:0 (63.) Im Anschluss an den zweiten Gegentreffer ließen die Burgenländer keinen Zweifel mehr am Ausgang der Partie mehr aufkommen. Einzig und allein Goalie Dmitrovic, der Möglichkeiten von Pink (72.) und Okugawa (83.) zunichte machte, verhinderte eine höhere Schlappe. Am Schlusspunkt der Partie konnte allerdings auch er nichts mehr ändern, als Höller nach einem Konter auf 3:0 stellte (84.).Bezeichnet

Somit müssen unsere Wölfe weiterhin auf das erste Erfolgserlebnis im neuen Jahr warten. Wahrscheinlich wird das noch nicht am kommenden Wochenende in Salzburg passieren

 

 

 

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