Spanien zeigte Grenzen des Frauen-Teams auf

Viktoria Pinther feierte gegen Spanien ihre Teampremiere. - Foto: SKN
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FUSSBALL. Das Frauen-Nationalteam startet mit einer 0:2-Niederlage gegen Spanien in das Länderspieljahr 2018.

Österreich – Spanien 0:2 (0:1) . – Österreich: Zinsberger; Naschenweng (46. Maierhofer), Kirchberger (75. Kirchberger), Wenninger (46. Schnaderbeck), Schiechtl; Prohaska (75. Dunst), Puntigam (82. Eder), Zadrazil, Feiersinger; Pinther (64. Enzinger), Burger. – Tore: Olga Garcia Perez (35.), Maria De La Paz Vilas Dono (74.). – Zum Auftakt des Cyprus Women’s Cup 2018 zeigt die Auswahl von Teamchef Dominik Thalhammer eine sehr engagierte Leistung und versucht die Spanierinnen teilweise früh zu stören. In der Offensive gelingen immer wieder Nadelstiche, ein Treffer bleibt den Österreicherinnen aber verwehrt. Kapitänin Viktoria Schnaderbeck wurde zur Pause eingewechselt und gab nach über 200 Tagen ihr Comeback im Teamdress.

Österreicherinnen sehr engagiert

Österreich ist von Beginn an aggressiv in den Zweikämpfen und zeigt sich gegenüber dem 0:4 auf Mallorca stark verbessert. Der einzige Treffer des Tages gelingt allerdings „La Roja“. Nach einem Angriff über die rechte Seite vollendet Olga Garcia Perez (35.). Die besten Chancen des Frauen-Nationalteams vor dem Seitenwechsel vergeben Laura Feiersinger (16.) und Nadine Prohaska (32.).
Das ÖFB-Team bleibt auch nach dem Wechsel hellwach und bereitet den Spanierinnen dank guter Organisation und aggressivem Zweikampfverhalten Probleme. Aber auch in Durchgang zwei gelingt das einzige Tor dem Weltranglisten-13. Nach einem Gestocher stellt Maria De La Paz Vilas Dono (78.) den Endstand her.

„Es war kämpferisch ein sehr guter Auftritt. Wir waren sehr aggressiv, das Spiel war knapper als jenes auf Mallorca, allerdings hat der Gegner wieder die Big Points gemacht. Das Spiel hat gezeigt, dass wir in der Lage sind, Spanien im April zu verwunden. Das ist unser Ziel“, so Teamchef Dominik Thalhammer. „Es wäre mehr drinnen gewesen, aber wir wollten heute vor allem neue Dinge ausprobieren, flexibler werden. Dahingehend haben wir einen wichtigen Schritt gemacht“, sagt Torfrau Manuela Zinsberger.

 

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