St. Pöltner Wölfe schlagen auch die Wiener Austria

Atanga erzielte beide Treffer beim 2:0Sieg des SKN St. Pölten. - Foto: Lackinger
Share Button

SKN St. Pölten – FK Austria Wien 2:0 (1:0). – SKN: Riegler; Stec, Huber, Luan, Ingolitsch; Atanga (75. Balic), Martic, Ljubicic, Schütz (62. Balic); Luxbacher, Pak. (88. Hofbauer). – Austria: Pentz; Kadiri, Madl, Borkovic (66. Vastic); Klein, Grünwald, Demaku, Salamon; Venuto (39. Lee), Frank (46. Fitz), Prokop. – Tore: 1:0 Ljubicic (7.), 2:0 Atanga (68.). – Der Wolfsrudel hat die positive Energie aus dem letztwöchigen Sieg im Ländle ideal mitnehmen können: Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison gelang dem Tabellenschlusslicht gegen die Wiener Veilchen der ersehnte Heimdreier. Und dieser war nach Treffern von Robert Ljubicic und David Atanga durchaus verdient.

Gegen den einzigen Verein, gegen den in dieser Saison bislang ein Heimsieg gelungen war, wollten die Wölfe nach dem Triumph in Vorarlberg gleich einen drauf setzen. Zu diesem Zweck musste Leitwolf Dietmar Kühbauer seine Erfolgself jedoch an einer Position verändern: Für Martin Rasner, der sich im Abschlusstraining verletzte, rückte Sandro Ingolitsch in die Viererkette.

Youngster sorgte für Pausenführung

Die Kühbauer-Elf schloss nahtlos an die Leistung aus der Vorwoche an und übernahm im Duell mit den Veilchen sofort das Kommando – ein erster Abschluss von Ingolitsch war zwar noch zu zentral (5.), kurz darauf schlug es aber auch schon im Austria-Tor ein. Nach einem Fehler der violetten Hintermannschaft scheiterte zwar Atanga allein vor Goalie Pentz, den Abstauber versenkte Youngster Robert Ljubicic aber zum 1:0 im Netz und ließ damit zum ersten Mal Jubel in der NV Arena aufkommen (7.).

Und beinahe hätte man wenig später noch eins drauf gesetzt, doch Luxbacher traf mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze nur die Außenstange (11.). Im Anschluss kamen die Wiener zwar besser ins Spiel und Riegler musste zum ersten Mal bei einem Abschluss von Venuto sein ganzes Können aufbieten (15.), die Wölfe bewahrten aber dennoch die Kontrolle über das Geschehen auf dem Platz.

Weitschüsse von Ljubicic (38.) und Atanga (43.) fanden aber nicht ihr Ziel . Auch deshalb mussten die Gastgeber von Glück reden, mit einer knappen Führung in die Pause zu kommen. Denn kurz vor dem Halbzeitpfiff gab es nach einem Foul von Stec an Salamon zurecht Elfmeter für die Gäste, den Grünwald allerdings an die Außenstange setzte (44.). Somit ging es mit einem 1:0 in die Kabinen.

Doch wer dachte, dass die Austria nach dem Seitenwechsel das Kommando übernehmen würde, der irrte gewaltig. Denn die Wölfe blieben weiter am Drücker und hatten durch Luxbacher (48.) und Luan (62.) gute Möglichkeiten, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Auf der Gegenseite rettete Riegler gegen Fitz den knappen Vorsprung (63.), ehe es im neuerlich im Tor der Violetten einschlug: Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld fand Luan mit einem weiten Ball den durchstartenden Atanga und der knallte das Leder aus vollem Lauf zum vorentscheidenden 2:0 ins lange Eck (68.). Die Gegenwehr der Austrianer war damit gebrochen und die Kühbauer-Elf hatten keine großen Probleme mehr, die Führung über die Zeit zu bringen.

Zufriedenheit versprühte Didi Kühbauer: “Das erste Tor hat uns Sicherheit gegeben. Wir waren dann sehr aktiv, hatten aber auch beim verschossenen Elfer das nötige Glück. Wir sind jetzt mental stärker als noch vor wenigen Wochen. Ich bin sehr zufrieden mit unserer Leistung.” Sandro Ingolitsch ist überzeugt: “Wir haben jetzt endgültig begriffen, dass es um nichts mehr geht und wir vollkommen befreit aufspielen können. Das haben wir vorige Woche und auch heute gemacht. Wir attackieren nach vorne, zeigen Spielwitz – so macht Fußballspielen Spaß. Wir sind jetzt eine komplett andere Mannschaft. Wir wollen die Spannung hochhalten und nächste Woche gegen die Admira nachlegen. Und sollte es am Ende zu den Relegationsspielen kommen, dann sind wir gerüstet.”

 

 

Kommentar hinterlassen zu "St. Pöltner Wölfe schlagen auch die Wiener Austria"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*