Gottfried Tröstl tritt als SKN-Präsident zurück

Der scheidende SKN-Präsident Gottfried Tröstl (li.) mit seinem Mentor Toni Pfeffer. - Foto: SKN
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FUSSBALL. Nach knapp acht Jahren legte Gottfried Tröstl sein Funktion als Präsident des Bundesligaklubs SKN zurück.

Gottfried Tröstl tritt mit sofortiger Wirkung von seiner Funktion als Präsident des Bundesligaklubs SKN St. Pölten zurück. Ausschlaggebend für seinen Schritt sind persönliche Gründe. Tröstl war seit April 2010 Präsident des Vereins. In seine Funktionsperiode fällt der Aufstieg in die tipico-Bundesliga, das Erreichen des ÖFB-Cupfinales, und der erstmaligen Qualifikation des SKN für einen internationalen Bewerb, die UEFA-Europa-League Qualifikation.

Die Entscheidung fiel dem Türnitzer sicherlich nicht leicht: „Knapp acht Jahre an der Spitze des Klubs zu stehen war eine sehr arbeitsintensive, herausfordernde aber auch sehr schöne Zeit. Nun ist für mich der Zeitpunkt gekommen, mich wieder zur Gänze meiner Familie und meiner beruflichen Tätigkeit zu widmen. Ich habe bereits seit einiger Zeit überlegt, meine Funktion zur Verfügung zu stellen. Nach eingehenden Gesprächen mit meiner Familie ist nun der Entschluss gefallen, dies jetzt zu tun“, so Tröstl.

Dennoch zeigt er sich überzeugt, dass das Wolfsrudel einen geeigneten Nachfolger oder eine Nachfolgerin finden wird: „Der Verein wird diese Situation mit Sicherheit meistern. Ich danke allen meinen Vorstandskollegen, den Mitgliedern und Delegierten, den MitarbeiterInnen, Spielern und dem Betreuerstab für die Zusammenarbeit in den vergangenen acht Jahren und wünsche dem Verein für die Zukunft alles Gute.“ Die allerdings sportlich nicht sehr rosig aussieht.

Vize-Präsident Schwarzl: „Zu großem Dank verpflichtet“.

Mit lobenden Worten verabschiedet SKN Vize-Präsident Helmut Schwarzl den scheidenden SKN-Präsidenten: „Gottfried war ein engagierter, redlicher und überaus gewissenhafter Präsident, der stets im Sinne des Vereines agierte. Unter seiner Amtsperiode wurden viele wichtige Weichen gestellt, um den Verein auch Bundesliga-tauglich zu machen. Der Aufstieg des SKN in die höchste Spielklasse war nicht selbstverständlich. Ich kann nur im Namen des gesamten Vereines Gottfried Tröstl unseren Dank aussprechen. Seine Entscheidung ist zu respektieren und zu akzeptieren, so schwer es auch fällt“.

 

 
 

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