U21 erkämpft Remis bei EM-Teilnehmer Serbien

Philipp Lienhart - eine der Stützen des ÖFB-Nachwuchsteams. - Foto: ÖFB
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FUSSBALL. Das U21-Nationalteam ringt dem Tabellenführer Serbien ein torloses Remis ab.

Serbien – Österreich 0:0. – Österreich: Schlager – Ingolitsch, Lienhart, Maresic, Ullmann – Danso, Ljubic – Horvath (46. Prokop), Lovric (78. Ljubicic), Wolf (90. Baumgartner) – Grbic. – Novi Sad (SRB), 2.000 Zuschauer. – Auf dem desolaten Spielplatz verbuchen die Serben zwar die besseren Chancen, scheiterten aber imm wieder am fehlerlosen ÖFB-Teamgoalie Alexander Schlager.

Beide Teams brauchen überraschenderweise nur zehn Minuten, um sich auf die bescheidenen Platzverhältnisse einzustellen. Die erste Chance des Spiels haben die Österreicher. Sandi Lovric trifft nach einem Vorstoß über halb-rechts das Außennetz. (10.). Danach geben die Serben erstmals einen Einblick in ihre Taktik. Frankfurt-Stürmer Luka Jovic taucht nach einem langen Ball frei vor Torhüter Schlager auf, der dank glänzendem Stellungsspiel die Großchance vereitelt. (13.)

Die Österreicher haben den Serben, die durch das Remis das Ticket für die UEFA U21 EURO 2019 in Italien lösen, vor allem kämpferisch einiges entgegenzusetzen. Die besseren Chancen haben jedoch die Gastgeber. In der 30. Spielminute braucht Randelovic nach einem Querpass nur einzuschieben, doch der serbische Flügel hat die Rechnung ohne Schlager gemacht, der sensationell reagiert. (30.) Darüberhinaus trifft Pantic per Freistoß noch die Stange. (38.)

Nach dem Seitenwechsel büßt das Spiel nicht viel von seinem Unterhaltungswert ein. Beide Teams verbuchen neuerlich Torszenen. Die beste Chance der ÖFB-Elf vereitelt Torhüter Radunovic, der einen präzisen Freistoß von Adrian Grbic zur Ecke abwehren kann. (63.) Auf der Gegenseite bleibt Schlager gegen Randelovic ebenfalls fehlerlos. (72.). In der Schlussphase gelingt keiner der beiden Mannschaften der “Lucky Punch”, somit bleibt es beim 0:0.

“Wir waren taktisch hervorragend organisiert und haben die Schlüsselspieler der Serben großteils aus dem Spiel genommen. Es war eine unglaubliche Leistung der Mannschaft, die heute alles ausgeblendet hat und sich selbst mit einem Punkt belohnt hat”, resümiert ÖFB-Teamchef Werner Gregoritsch, der im Vorfeld sieben Spieler vorgeben musste. “Ich muss der gesamten Mannschaft, allen voran Alexander Schlager und Philipp Lienhart, großes Lob aussprechen. Wir freuen uns auf den Showdown in St. Pölten”, so Gregoritsch.

Österreich verschafft sich mit dem Punktezuwachs eine noch bessere Ausgangsposition im Rennen um die Playoffs der vier besten Gruppenzweiten. Am Dienstag (18 Uhr) warten in der St. Pöltner NV-Arena zum Abschluss noch die punktgleichen Russen. Der Sieger steht wohl fix im Playoff.

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