Welt-Jugend-Liga: Bronze für die Celo-Sisters

Teamleader Erhard Kellner, Funda Celo (Kata Bronze U18), Isra Celo (Kata-Bronze U14), Bundestrainer Kumite Daniel Devigili, Aleksandra Grujic (Kumite-Bronze), Bundestrainerin Kata Marianne Kellner. - Foto: ÖKB
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KARATE. Seit heuer führte die World Karate Federation eine neue K1 Turnierserie, die Youth League für die Kategorien U14, U16 und U18.

Dass die neue Serie angenommen wird, zeigten die Teilnehmerzahlen der ersten Station in Bulgarien mit 1878 Jungathlet/innen aus 72 Nationen aller fünf Kontinente. Karate Austria installierte für diese Serie eigens ein Elite-Youth-League-Team, in dem auch die Celo-Sisters Isra (U14) und Funda (U18) vom UKC Zen Tai Ryu HAK St. Pölten stehen.

Bei den Kata-Bewerben wurde ein neuer Bewertungsmodus erprobt, der an den Eiskunstlauf erinnert: Sieben Kampfrichter geben Technik- und Athletikpunkte. Die Sportlerinnen werden in vier Gruppen gelost, aus der Runde für Runde jeweils die vier bzw. zwei Besten aufsteigen. Funda Celo überstand bei den Juniorinnen (U18) bei 42 Starterinnen aus 22 Nationen alle Ausscheidungsrunden, musste aber beim Einzug ins Finale der Türkin Nur Colak Keyda den Vortritt lassen. Beim Kampf um Bronze gegen die Deutsche Andreina Knoke überzeugte sie die Kampfrichter und gewann den Podestplatz gemeinsam mit Noemi Fuscio (Italien) vom anderen Pool. Siegerin wurde die Türkin Keyda vor Sara Soldano (Italien). „Ich bin froh, dass mich das gezieltes Training auch beim neue System an die Spitze bringt,“ freut sich die SLZ-Sporthandelsschülerin.

Fulminanter Start von Isra Celo

Schwester Isra Celo ging im U14-Bewerb (32 Starterinnen aus 23 Nationen) noch bei Flaggensystem ins Rennen und startete fulmiunant mit einem 5:0 über Lokalmatadorin Teodora Tsaneva. Die Schweizerin Lea Huber kam in der Folge ebenso 5:0 unter die Räder wie die Finnin Solja-Linnea Holmlund. Erst die Spanierin Paola Garcia Lozano konnte die sich in Topform befindliche Isra Celo beim Einzug ins Finale mit sichtlicher Kampfrichterunterstützung 1:4 stoppen. Den Kampf um Bronze gegen die starke Slowakin Nataa Gamova ging wieder 5:0 an Celo. „Es ist manchmal sehr schwer einer jungen Sportlerin zu erklären, warum sie gegen eine Schlechtere verloren hat. Die internationale Kampfrichterpolitik ist manchmal aus Gründen der Sportlichkeit selbst für Erwachsene schwer zu verstehen,“ kritisiert Bundestrainerin Marianne Kellner die Leistung einzelner Kampfrichter und hofft, dass das neue Bewertungssystem mehr Fairness bringt.

Last but not least gewann die junge Salzburgerin Aleksandra Grujic Kumite-Bronze bei den Kadetten und wiederholte ihre Top-Leistung von den Jugend-EM in Sotchi, wo sie ebenfalls Dritte wurde.

Der Internationale Karatezirkus geht im Juni weiter mit dem K1 Premiere League Turnier in Istanbul. Im Karate Austria-Nationalteam werden Funda Celo, Verena Köfinger und Kristin Wieninger stehen.

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