Wieninger scheiterte in Dubai an Kampfrichtern

Kristin Wieninger verpasste in Dubai eine Medaille ganz knapp. - Foto: ÖKB
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KARATE. Nur die fünfzig Besten des World Ranking in jeder Kategorie dürfen in der K1 – Premiere League starten, die in Dubai Station machte.

Einen Achtungserfolg landete dabei die Kata-WM-Fünfte Heeressportlerin Kristin Wieninger, die im Kata-Bewerb gegen die vierfache Europameisterin Yaiza Martin Abello aus Spanien knapp mit 2:3 ausschied. „Früher hätte ich 0:5 verloren, aber die hauchdünne 2:3-Niederlage fühlt sich an wie ein Sieg“, war die aufstrebende St. Pöltnerin trotz des Erstrunden-Aus mit ihrer Leistung zufrieden.
 
„Dass die beiden Kampfrichter, die für Kristin aufzeigten, nicht aus Europa stammten, weist tatsächlich darauf hin, dass der Sieg der spanischen Europameisterin weniger sportliche als historische Gründe hatte. Kristin war die Bessere, die Gegnerin aber hatte bei den europäischen Kampfrichtern aufgrund ihres Bekanntheitsgrades einen Bonus. Wichtig ist, dass die Leistung Kristins immer besser wird.“ zeigt sich auch Trainer Erhard Kellner zufrieden, der die Eigenheiten der Punkterichter-Sportarten aus jahrzehntelanger Erfahrung bei den Wasserspringern kennt.
 
Letztlich gab es keine Trostrunde bzw. Medaillenchance für die SLZ/BORGL-Absolventin Kristin Wieninger: Martin Abello schied bereits eine Runde später gegen die japanische Weltmeisterin Kiyou Shimitsu aus, die dann gegen Grace Lau Mo Sheung (Hongkong) auf der Strecke blieb.
 
In zwei Wochen geht die K1-Turnier-Serie mit den Austrian Open in Salzburg weiter, die bereits zu den Qualifikationsturnieren für die Europameisterschaft der allgemeinen Klasse im Mai in Novi Sad zählen. Ab Mitte März darf aufgrund der aktualisierten Weltrangliste auch die Neulengbacherin Funda Celo in der Premiere League starten. Vorerst aber gibt es im Welser Budokan noch ein intensives Nationalteam-Training mit Bundestrainerin Marianne Kellner.

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