Wimmer Werk Motorsport erreicht in Le Mans Platz 4

Foto: Wimmer Motorsport
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MOTORSPORT. Beim 4-Stunden-Rennen in Le Mans erreicht das Fahrertrio Klaus Bachler, Matthias Kaiser und Felix Wimmer den vierten Platz.

Auf dem Circuit Le Mans Bugatti in Frankreich fand der vorletzte Lauf in der französischen VdeV Endurance Serie, in Form eines Vier-Stunden Rennens statt. Wimmer Werk Motorsport war mit dem eigenen Ligier JS P3 der einzige heimische Vertreter. Zum Einsatz kamen der Wiener Felix Wimmer, der Liechtensteiner Matthias Kaiser und wieder der Steirer Klaus Bachler, der zuletzt in Navarra gefehlt hatte. Auf Grund der bisherigen tollen Saisonergebnisse kam Wimmer Werk Motorsport als Spitzenreiter nach Le Mans. Man war aber nicht auf dem 13 Kilometer langen Kurs unterwegs, sondern auf der 4,4, Kilometer langen Nebenstrecke.

Im Qualifying gelang dem Trio ein fünfter Platz, was in der Startaufstellung die dritte Reihe bedeutete. Die Wetterbedingungen beim Start des Rennens waren äußerst schwierig einzuschätzen. Die Strecke war komplett nass und sehr rutschig.

Startfahrer war Felix Wimmer, dem es in den ersten Runden gelang den Ligier vom fünften auf den dritten Platz einzureihen. Etwa nach 20 Minuten Renndauer trocknete die Strecke rasch auf, was beim heimischen Team zu einer Reifenproblematik führte. Man hatte die Reifen so geschnitten, dass man längere Zeit im Regen hätte fahren können, was sich aber als nicht richtig herausstellte. Damit fiel der Ligier bis auf den neunten Rang zurück. Nach 120 Minuten übergab Felix Wimmer den Wagen –  an sechster Stelle liegend – an Klaus Bachler.

Der Steirer brannte in den folgenden eineinhalb Stunden ein echtes Rennfeuerwerk ab. Er kam in seiner Out Lap Runde als 16.ter heraus und konnte nach einer Fahrzeit von rund einer Stunde sich an die zweite Stelle des Rennens vor arbeiten. Dies, obwohl er alle laut dem Reglement für das Team vorgesehenen Drive-through Phasen absolviert hatte. Eineinhalb Stunden vor Rennende übergab Bachler den Wagen an Matthias Kaiser auf Platz acht.

Der Liechtensteiner war nach dem Stopp vorerst Zehnter, konnte sich aber während der restlichen Renndauer bis auf den sechsten Platz verbessern. Dabei hatte Kaiser aber durch viele SafetyCar Einsätze Pech und verlor wertvolle Zeit und damit auch immer wieder mögliche Rangverbesserungen. Andererseits hatte der Liechtensteiner gegen Ende des Rennens auch Glück. Zwei Mitbewerber hatte mit ihren Fahrzeugen technische Probleme, damit wurde der Wimmer Werk Ligier JS P3 als Vierter im Endergebnis gewertet.

Teammanager Max Wimmer zeigte sich mit Platz Vier durchaus zufrieden:“ Wenn man bedenkt, dass wir am Beginn des Rennens mit der Reifenwahl etwas daneben lagen, muss man mit dem Ergebnis zufrieden sein. Die Bedingungen waren durch die äußeren Bedingungen nicht gerade leicht, unsere Piloten haben sich aber großartig präsentiert. In der Gesamtwertung der Serie führt jetzt vor dem letzten Lauf die heute siegreiche Mannschaft von Inter Europol Competition mit Smiechowski/Frederiksson auf Ligier JS P3 mit 148, 5 Punkten vor dem Wimmer Werk Motorsport Team mit 147 Punkten. Für ein spannendes Finale in Estoril ist also gesorgt.“

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