Wimmer Werk Motorsport holt VdeV Endurance Meistertitel

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MOTORSPORT. Lukas Dunner, Matthias Kaiser und Klaus Bachler gewinnen die Gesamtwertung der französischen Serie.

Im Autodromo do Estoril ging amSamstag die heurige VdeV Endurance Serie 2018 bei ausgezeichneten äußeren Bedingungen mit einem Sechs-Stundenrennen zu Ende. Teamchef Felix Wimmer, der diesmal als Fahrer pausierte, kann mit den gesamten Leistungen seines österreichischen Privatteams mehr als zufrieden sein: “Unsere finalen Ziele sind voll aufgegangen. Wir haben gehofft, die Teamwertung zu gewinnen und Matthias Kaiser zum Meister zu machen. Mit einer sehr guten Renntaktik ist uns das schlussendlich auch gelungen. Ich möchte mich dafür nicht nur bei unseren Fahrern, sondern auch bei unseren Technikern und Mechanikern bedanken, sie haben alle einen tollen Job gemacht.  Heute haben wir wirklich Grund zum Feiern, wir können auf diesen Titel als reines Privatteam besonders stolz sein.

Schon in den freien Trainings konnte sich die Mannschaft auszeichnen. Mit einem ersten Platz und den Rängen drei und vier war das Team bei den Spitzenzeiten dabei. Noch besser lief es aber im Qualifying, wo man den zweiten Platz erreichte und damit aus der ersten Startreihe ins Rennen ging.

Lukas Dunner ging als Erster ins Rennen

Startpilot war der junge Lukas Dunner, der aus dem Formelsport kommt und nur wenig Gelegenheit hatte, mit dem LMP3 Boliden zu testen. Ihm gelang ein blendender Start: Nach 300 Meter konnte er sich an die Spitze setzen und sofort einen Fünf-Sekunden Vorsprung herauszufahren: “Leider kam dann das Safetycar auf die Strecke und mein Vorsprung war weg. Bei Re-Start hat aber alles geklappt und ich konnte nach sechs Durchfahrtsphasen den Wagen an dritter Stelle an Matthias Kaiser übergeben. Mit meiner Leistung bin ich zufrieden, ich gratuliere unserem Team zum Meistertitel.“

Als zweiter Fahrer ging Matthias Kaiser ins Rennen.“ Ich habe den Wagen ohne die geringsten Probleme über meinen Stint gebracht. Es war ein perfektes Wochenende, das gesamte Team hat einen perfekten Job gemacht. Mein Einzeltitel nach den insgesamt sieben doch sehr schweren Rennen freut mich natürlich. Aber wichtig war auch, dass unser Team gewonnen hat. Felix Wimmer und sein Bruder Max waren sehr gute Betreuer und im Falle von Felix auch sein tolles Engagement als Fahrer.“

Für gewaltige Spannung sorgte am Ende der Steirer Klaus Bachler der als dritter Fahrer zum Einsatz kam:“ Es war ein starkes und sehr schnelles Rennen. Die Konkurrenz war stark. Ich bin eineinhalb Stunden im Wagen gesessen und habe ununterbrochen gepusht. Für uns war es etwas zweischneidig. Unser stärkster Konkurrent um den Titelkampf, der Pole Jakub Smiechowski und sein schwedischer Partner Pontus Frederikisson, sind schon bald nach dem Start wegen eines Defektes ausgefallen. Damit wussten wir, dass wir die Meisterschaft und den Einzeltitel fast schon im Trockenen hatten. Ich habe mich daher auch auf den Ausgang das Rennen konzentriert und bin im Ziel nach den sechs Stunden und den 206 Runden nur mit, 0,393 Sekunden zurück gelegen. Das war schon recht aufregend. Aber unserem Team ist wirklich zu gratulieren. Wir haben beim Saisonbeginn bei Null begonnen und haben jetzt den Teampreis und den Einzeltitel eingefahren. Sicher ein schöner Erfolg.”

Sieger des Rennens wurden der Australier James Winslow, der Brite John Corbett und der Grieche Andreas Laskaratos von Monza Racing ebenfalls auf einem Ligier JSP3.

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