WM-Debütanten liefen persönliche Bestleistung

Der Niederösterreicher Christian Steinhammer war mit seiner Laufzeit zufrieden. - Foto: ÖLV
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LEICHTATHLETIK. Gleich drei Bestleistungen bei der Halbmarathon-Weltmeisterschaft in Valencia.

Dabei war der ÖLV gleich mit drei WM-Debütanten vertreten, die allesamt ausgezeichnete Leistungen erbrachten und jeweils neue persönliche Bestleistung erzielten.

Bei 15 Grad, zwischenzeitlich starkem Regen und teilweise heftigem Wind begann Lemawork Ketema am stärksten und hatte bei Halbzeit des Rennens 21 Sekunden Vorsprung auf Peter Herzog. Der Salzburger zeigte aber eine ausgezeichnete zweite Rennhälfte, konnte den Niederösterreicher auf den letzten Kilometern noch überholen und schob sich mit seiner Zeit auf Rang 3 der ewigen ÖLV-Bestenliste vor.

Den Sieg im Männerrennen holte sich Geoffrey Kipsang Kamworor (KEN) mit 1:00:02 Std., bei den Damen siegte Netsanet Gudete Kebede (ETH) mit neuem Weltrekord von 1:06:11 Std. In der Teamwertung ging der Sieg an Äthopien (3:02:14 Std.) vor Kenya (3:02:40 Std.) und Bahrain (3:02:52 Std.). Das ÖLV-Team kam auf eine Gesamtzeit von 3:12:28 Std und belegte damit Rang 17.

Klar, dass die Österreicher mit ihren Zeiten zufrieden waren. Peter Herzog: „Die WM ist für mich mit der persönlichen Bestleistung unglaublich verlaufen. So eine Stimmung und solche Menschenmassen habe ich noch nie erlebt. Meine Zeit ist für mich sensationell, einfach unglaublich.“

Lemawork Ketema: „Ich habe die letzten fünf Wochen gut trainiert, mein Plan war es heute Kilometerzeiten unter drei Minuten zu laufen, das habe ich leider knapp nicht geschafft. Bis Kilometer 15 war alles ok, dann bin ich leider etwas langsamer geworden.“

Christian Steinhammer: „Ich bin mitten in der Vorbereitung auf den Wien-Marathon. Unter diesen Voraussetzungen war es ein ganz gutes Rennen. Mit einer Bestleistung muss ich zufrieden sein. Es war ein sehr starkes Feld und auch sehr windig. Daher bin ich sehr zufrieden.“

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