In Budapest gab es für Karateka fünfmal Gold

Erfolgreiche nö. Karateka in Budapest: Vordere Reihe: Isra Celo (li.), Liam Piuk, Funda Celo, Christoph Scheuch Mittlere Reihe: Verena Köfinger (li.), Nadine Krämer, Kristin Wieninger, Patricia Bahledova. - Hintere Reihe: Michael Kompek (li.), Monika Schulte, Stefan Haiden, Martin Kremser, Erhard Kellner. - Foto: z.V.g.
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KARATE. Die Top-Athleten des NÖ. Karatezentrum in St. Pölten zeigten beim Turnier in Budapest neuerlich ihr großes Können.

Am letzten großen Wettkampf des Jahres, dem Shito Ryu Weltcup in Budaörs, einem Vorort der ungarischen Hauptstadt, nahmen 569 Wettkämpfer (693 Nennungen) aus vier Kontinenten teil. Auch dieser internationale Event wurde zu einem Gold-Festival der Top-Athlet/innen des NÖ. Karate-Leistungszentrums, die in den Kata-Bewerben mit fünfmal Gold und einmal Silber einen traumhaften Jahresabschluss hinlegten.

Den „Goldregen“ eröffnete Christoph Scheuch (Union Mugendo) aus Pyhra, der in der U12-Kategorie vor Marcel Dömötör sowie Berczes Botond und Akos Harangozo gewinnen konnte. Die Österreichische U14-Meisterin Isra Celo aus Neulengbach schaffte mit Siegen über Kata Baltas, Natalie Ben-David und Brigitta Vásárhelyi das Finale, wo sie Lokalmatadorin Lili Zay trotz sichtlich besserer Leistung unterlag. Der internationale Mattenchef wies das Kampfgericht in einer Nachbesprechung mit den Worten „Celo was excellent“ auf diese Fehlentscheidung hin.

Schwester Funda Celo (U16) erreichte nach Freilos mit glatten 5:0-Siegen über Annabella Kujbus und Lili Zay, die sich auch in dieser Kategorie versuchte, den Endkampf, den die SLZ/HASL-Athletin mit einem 3:2 über Vanda Toth für sich entschied. Genauso glatt lief es für SLZ/BORGL-Gymnasiastin Patricia Bahledova, die mit Siegen über Vanda Toth, Barbara Almasi und Csenge Fabian die U18-Kategorie gewann. Den vierten Sieg schaffte das Kata-Team mit Funda Celo, Nadine Krämer und Verena Köfinger, vor den ungarischen Mannschaften Justitia und Senshi.

Die Kata-Topleistung des Tages kam einmal mehr von der sich in Hochform befindenden WM-Fünften Kristin Wieninger, die die allgemeine Klasse für sich entscheiden konnte. SLZ/BORGL-Athletin Wieninger: „Erfreulicherweise kamen die Kampfrichter aus vielen verschiedenen Nationen, wodurch der Objektivität eher entsprochen wurde als bei den internationalen ungarischen Meisterschaften!“ Bereits im Semifinale war es zu einer Revanche für die Niederlage bei den Hungarian Open im Oktober gegen die ungarische Meisterin Laura Sterck gekommen, die diesmal keine Chance hatte und der Siegerehrung fern blieb …..

Erhard Kellner: „Ein traumhaftes Jahr mit Leistungssteigerungen, die die Herzen von Trainern und Funktionären höher schlagen lassen. Die Chancen für die Olympischen Spiele 2020 sind für uns ebenso intakt wie die Chancen für die Olympischen Jugend-Spiele 2018.“

 

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